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Immer schneller dreht sich die Spirale am Immobilienmarkt. Die Vergangenheit lehrte: Das kann ins Auge gehen.

26. Juni 2021 / 10:58 Uhr

Nationalbank warnt vor Bankkrediten an Private

Das bei der Österreichischen Nationalbank angesiedelte Finanzmarktstabilitätsgremium (FMSG) warnt vor einer zu lockeren Vergabe von Bankkrediten an Private. Dies deshalb, weil die Risiken am Immobilienmarkt „auffällig“ steigen.

Wohlstandsverluste wahrscheinlich

Bis April waren die Immobilienkredite an private Haushalte 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen – die Wohnimmobilienpreise jedoch um 12,3 Prozent! Diese starke Steigerung sei, so das FMSG, auch im europäischen Vergleich „auffällig“.

„Auffällig“ heißt übersetzt Anzeichen für eine zunehmende Überhitzung des Wohnimmobilienmarktes. In einer Aussendung brachte die FMSG das Problem auf den Punkt: Im Falle von Preiskorrekturen habe dies in der Vergangenheit in zahlreichen Ländern „häufig zu nennenswerten Wohlstandsverlusten geführt“.

Sinkende Margen befördert die Risikobereitschaft – zulasten aller

Die „sehr niedrigen Kreditzinsen und ein hoher Wettbewerb zwischen den Kreditgebern“ führten zu „deutlich sinkenden Margen“. In weiterer Folge würden Kredite von den Banken leichtfertiger vergeben. Aktuell ist der Anteil mit überhöhten Schuldendienst- und Beleihungsquoten jedoch „erheblich“ sowie gegenüber dem Schnitt der letzten fünf Jahre „weiter gestiegen“.

Empfehlung der FMSG, die seit 2014 Empfehlungen an die Finanzmarktaufsicht und Risikohinweise gibt: Ende der leichtfertigen Kreditvergabe an Private.

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