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Erlöser Sebastian Kurz

Die “Lockdown”-Maßnahmen der Regierung würden auch in Diktaturen Anwendung finden. Was meinte Kurz mit diesem skandalösen Tweet und was bedeutet das für unsere Zukunft?

1. November 2020 / 13:47 Uhr

Kurz gibt zu: Österreichs Corona-Maßnahmen werden sonst nur in Diktaturen angewandt

War es ein Freudscher Versprecher oder zeigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) den Österreichern sein wahres Gesicht? Das fragen sich viele empörte Bürger nach einem geradezu skandalösen Tweet des Kanzlers auf Twitter. Darin sprach er, in Anlehnung an die neuen, restriktiven Corona-Maßnahmen, offen von der “Diktatur”.

“Wir handeln wie in Diktaturen”

Um den unpopulären zweiten “Lockdown” in Österreich – der erneut Bürger und Wirtschaft hart treffen wird – schönzureden, schrieb Kurz auf Twitter, dass nicht nur “wir” so handeln würden, sondern auch “fast alle anderen Länder”. Mit dem Zusatz: “Egal ob in Demokratien oder in Diktaturen.” Hier der ganze Tweet im Wortlaut:

Die verkündeten Maßnahmen sind für niemanden leicht. Aber nicht nur wir handeln so, sondern fast alle anderen Länder auch. Egal ob Demokratien od. Diktaturen. Denn dies ist die einzige Option, die man als Regierung hat: Die Bevölkerung und das Gesundheitssystem zu schützen.

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Viele Nutzer empörten sich daraufhin über den unpassenden Vergleich und spekulierten, ob Kurz hier bereits offen über seine diktatorischen Anwandlungen phantasierte und die Österreicher womöglich auf ganz andere Zeiten einschwören möchte.

Corona-Wahnsinn erst mit Zwangsimpfung zu Ende?

Denn in einem weiteren Tweet sprach der Kanzler kryptisch über das erneute “Licht am Ende des Tunnels” bis zum Sommer 2021 (!). Aber erst, wenn es eine Corona-Schutzimpfung gäbe, die eine “gewohnte Normalität” zulasse:

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