Die Wirtschaftskammerwahlen, welche im April letzten Jahres stattfanden, haben ein rechtliches Nachspiel. Schon im Vorfeld der Wahl wurden Stimmen über einen möglichen Wahlbetrug laut. Der schwarze und rote Wirtschaftsflügel beschuldigten sich wechselseitig. Während sich aber diese beiden Fraktionen ein Scheingefecht lieferten und keine Schritte gegen diverse Ungereimtheiten setzten, blieb die Wirtschafts-Vorfeldorganisation der FPÖ Wien, FPÖ Pro Mittelstand, nicht untätig. In insgesamt 52 Sparten wurde Einspruch erhoben Die Hauptwahlkommission und der Wirtschaftsminister sind allerdings bis dato ihrer Pflicht nicht nachgekommen. FPÖ-Landtagsabgeordnete Barbara Kappel, sie ist Vizepräsidentin von FPÖ Pro Mittelstand nennt Beispiele, mit welchen Methoden ein Wahlbetrug stattgefunden hat.