Nordirland wird erneut zum britisch-irischen Schlachtfeld

8. Januar 2013 - 8:30

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Irland

Nach vielen Jahren der relativen Ruhe im Nordirland-Konflikt wird Belfast erneut zum Schlachtfeld zwischen britischen Unionisten und irischen Nationalisten. Grund dafür ist der „Flaggenerlass“ der Stadtverwaltung der nordirischen Hauptstadt Belfast. Bereits die vierte Nacht seit dem Jahreswechsel halten militante Demonstranten Polizei und Stadtverwaltung in Atem.

Irische Sprache fällt der Bankenrettung zum Opfer

12. März 2012 - 11:57

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Irland

Die Finanzkrise fordert ihre Opfer - und macht auch vor den kulturellen Werten nicht halt, die nun den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Irland beispielsweise bemühte sich seit jeher, den Rückgang seiner traditionellen irischen Sprache und deren Ersetzung durch Englisch zu stoppen, doch in Zeiten der internationalen Krise sind solche Bestrebungen nicht mehr erwünscht. Zugunsten des Sparpaketes könnte nun der Erhalt der traditionellen gälischen Sprache eingestellt werden, wie das französische Nachrichtenportal Novopress berichtet.

Irische Hausbesitzer dürfen wieder Gewalt gegen Eindringlinge anwenden

30. Januar 2012 - 7:39

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Irland

BildWährend die meisten Europäer von ihren Regierungen entwaffnet und somit den Kriminellen mit Schusswaffen hilflos ausgeliefert sind, geht der Inselstaat Irland nun den entgegengesetzten Weg: Dort ist es nun legal, "vernünftige Gegenwehr" gegen Eindringlinge zu leisten, um das Eigentum und die Familie zu schützen. Das Recht ist nun wieder auf der Seite der Hausbesitzer, die Opfer eines Einbruchs geworden sind - "wie es schon immer hätte sein sollen", so die irische Polizei.

Wachstum durch Sparkurs? Auch Irland vor der Pleite

2. November 2011 - 16:17

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Irland

Auch Irland geriet in den Strudel der Finanzkrise und musste wie Griechenland und Portugal von den EU-Partnern gerettet werden. Doch in Irland, so hieß es, habe es sich nicht um ein strukturelles Problem der zu schwachen Wirtschaft gehandelt, sondern um die Exzesse der wild spekulierenden Banken, die den irischen Staatshaushalt versenkt haben. Seither ist es ruhig geworden um die grüne Insel, die zuletzt einen Dichter zum neuen Präsidenten gewählt hat. Doch die neuesten Erkenntnisse des britischen Finanzbloggers David Malone auf Golem XIV lassen erwarten, dass es sich nur um eine Rue vor dem Sturm handelt, denn auch den Iren könnte schon bald die Zahlungsunfähigkeit bevorstehen. Unzensuriert.at bringt die Übersetzung seines Kommentars. Hier geht es zum englischen Original.

Wachstum durch Sparsamkeit - Neues aus Irland

Ehemaliger IRA-Kämpfer als irischer Präsident?

22. September 2011 - 11:25

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Irland

BildMit dem nordirischen Vizeregierungschef und Sinn-Fein-Politiker Martin McGuinness gibt es seit letztem Freitag einen neuen Anwärter für die Präsidentschaftswahlen am 27. Oktober in der Republik Irland. Bei einem Besuch in New York gab der charismatische Politiker seine Kandidatur bekannt.

Ryanair-Boss O´Leary: "Wohlfahrtsstaat nicht mehr finanzierbar"

31. August 2011 - 9:51

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Irland

Für den Fall, dass die irische Regierung die Einkommenssteuersätze anhebt, kündigt der Besitzer der Billigfluglinie Ryanair, Michael O'Leary,  in einem Interview mit dem Irish Independent an, das Land zu verlassen. Er sei nicht bereit, 60 oder bis zu 80 Prozent seines Einkommens an den Staat abzuliefern, und übte harte Kritik an der Wirtschafts- und Sozialpolitik des Landes. Stattdessen tritt O'Leary für eine Vereinfachung des Steuersystems ein. Anstatt Steuern zu erhöhen, sollten Ressourcen effizienter genutzt und die Leistungen des Sozialstaates gekürzt werden. Irland sollte das Defizit von 18 Milliarden Euro über 3 bis 4 Jahre beseitigen und damit ausländische Investoren wieder anlocken.

Deutschland rettet Irland zum zweiten Mal

13. Dezember 2010 - 12:27

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Irland

 Hypo Real EstateDeutschland ist bei der Finanzierung der strauchelnden EU-Staaten naturgemäß ganz vorne dabei. Eine halbe Billion Dollar – exakt 513 Milliarden oder umgerechnet 388 Milliarden Euro  – haben deutsche Banken und auch deutsche Anleger an Griechenland, Irland, Portugal und Spanien verborgt. Auch in den offiziellen EU-Rettungspaketen ist Deutschland überdurchschnittlich engagiert. Besonders groß ist das Risiko bei Irland, das nicht zum ersten Mal von Deutschland gerettet wird.

Alleine in Irland haben Deutschland und seine Bürger derzeit 186,4 Milliarden Außenstände, wie die Bank für internationalen Zahlungsausgleich errechnet hat. Im Vergleich zum weitaus größeren Spanien mit 216,6 Milliarden ist das ein enormer Betrag. Irland ist trotz Rettungspaket weiter akut gefährdet, schreibt heuet ein Budgetdefizit von 32 Prozent und kann selbst mit schärfsten Sparpaketen wohl kaum mehr als die für das Geld aus dem EU-Rettungsschirm angefallenen Zinsen zusätzlich erwirtschaften – von nachhaltiger Konsolidierung also noch keine Rede.

Sinn Fein - 105 Jahre republikanische Bewegung in Irland

28. November 2010 - 0:19

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Irland

Bobby Sands Portrait in Belfast

Am 28. November 1905 gründete Arthur Griffith in Dublin eine Partei, die über mehr als hundert Jahre das Schicksal der Grünen Insel auf unterschiedlichste Weise mitbestimmen sollte. Obwohl sie bereits mehrmals totgesagt wurde, erlebt Sinn Fein (gälisch für “Wir Selbst”) gerade in unseren Tagen einen neuen Aufschwung. Durch ihren Sieg in einem Wahlkreis in Nordwestirland könnte die Sinn Fein auch die Budgetpläne der Regierung von Brian Cowen zu Fall bringen. Sinn Fein könnte also wieder einmal Furore machen - Grund genug sich mit der wechselhaften Geschichte der Partei und ihrer derzeitigen Position auseinanderzusetzen.

Irlands Regierung will Geld, Irlands Volk eine neue Regierung

23. November 2010 - 10:10

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Irland

Irlands Premierminister Brian Cowen

Der europäische Rettungsschirm ist gespannt und die Bittsteller scheinen bereits Schlange zu stehen. Chronische Defizitländer können ihre Schulden auf andere abwälzen. In der Ökonomie bezeichnet man diese Situation als „moralisches Risiko“. Es besteht keinerlei Anreiz mehr für Schuldner, mit Geld sorgfältig umzugehen – schließlich können sie nicht pleite gehen.  

Es zeichnete sich bereits ab: Nach Griechenland will und bekommt jetzt auch Irland unser Geld. Schätzungen des irischen Finanzministers Brian Lenihan zufolge, werde der Betrag vorläufig „mehrere zehn Milliarden Euro“ ausmachen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist diese Schätzung sehr optimistisch. Anderen Quellen zufolge, soll der Betrag zwischen 45 und 90 Milliarden Euro ausmachen – geradezu ein Schnäppchen um Vergleich zu Griechenland. Saniert werden soll mit den Hilfsgeldern nicht das Budget, obwohl der Staatshaushalt ein rekordverdächtiges Defizit von 30 Prozent des BIP auszuweisen hat. Das Geld soll hauptsächlich dazu verwendet werden, den irischen Bankensektor zu sanieren. Wie Unzensuriert.at berichtete, steht dieser auf wackeligen Beinen. In den Bilanzen von Irlands Banken lagern „Toxic Papers“ im Ausmaß von dutzenden Milliarden Euro.

Nächster Pleitier wird mit unserem Geld gerettet

22. November 2010 - 0:55

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Irland
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Irland hat sich lange gewehrt, doch jetzt schlägt der übermächtige Rettungsschirm zu. 90 Milliarden Euro sollen es sein, die von der EU und vom Internationalen Währungsfonds in die grüne Insel gepumpt werden.

Die Medien der stets beim Zahlen ganz vorne dabei befindlichen Länder Deutschland und Österreich bejubeln die Hilfsaktion, um möglichst keine schlechte Stimmung in der Bevölkerung aufkommen zu lassen. Für den „Stern“ dient die Irland-Hilfe dem „Schutz von Finanzstabilität in Europa“. Der ORF verkündet – schon in „Licht-ins-Dunkel“-St" />

Irland hat sich lange gewehrt, doch jetzt schlägt der übermächtige Rettungsschirm zu. 90 Milliarden Euro sollen es sein, die von der EU und vom Internationalen Währungsfonds in die grüne Insel gepumpt werden. Die Medien der stets beim Zahlen ga

In der Bank of Ireland wären beinahe die Lichter ausgegangen

Irland hat sich lange gewehrt, doch jetzt schlägt der übermächtige Rettungsschirm zu. 90 Milliarden Euro sollen es sein, die von der EU und vom Internationalen Währungsfonds in die grüne Insel gepumpt werden.

Die Medien der stets beim Zahlen ganz vorne dabei befindlichen Länder Deutschland und Österreich bejubeln die Hilfsaktion, um möglichst keine schlechte Stimmung in der Bevölkerung aufkommen zu lassen. Für den „Stern“ dient die Irland-Hilfe dem „Schutz von Finanzstabilität in Europa“. Der ORF verkündet – schon in „Licht-ins-Dunkel“-Stimmung: „Wer schnell hilft, hilft doppelt!“ Was für ein Glück, dass die Regierung die Verfassung gebrochen hat und daher das Budget noch nicht beschlossen ist. Jetzt können wir uns für die Iren ganz unkompliziert noch schnell von der Familienbeihilfe für Studenten zwischen 22 und 24 trennen oder noch einmal fünf Cent pro Liter Treibstoff draufschlagen!