Ausgeträumt. Der erste Polizist aus Afrika versieht keinen Dienst mehr in Wien. Er wurde wegen Betrugsverdacht suspendiert.

Bild: GuentherZ / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-migrated)
Wahrlich ein Einzelfall: Wiens erster afrikanischer Polizist unter Betrugsverdacht

Er war eine Ikone der Gutmenschen, der Kongolese in der Polizeiuniform in Wien. Er wurde als Musterbeispiel für gelungene Integration gefeiert und mit Vorschusslorbeeren für seinen Dienst als „Freund und Helfer“ überhäuft.

Jetzt steht ihm jedoch ein Prozess bevor. Denn der bunte Vorzeigepolizist steht im Verdacht, schweren Betrug begangen und dafür die österreichische Polizistenuniform missbraucht zu haben.

Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt in einem Fall von zwei Arabern, die in Österreich ein Immobiliengeschäft abwickeln wollten. Der kongolesische Polizist soll die beiden bei einem fingierten Geschäft übers Ohr gehaut haben. Dazu missbrauchte er auch seine polizeilichen Berufsutensilien: Mit Blaulicht und in Uniform sollen die beiden arglosen Araber wegen Schwarzgeldes von ihm „festgenommen“ worden sein. Um die Probleme loszuwerden, soll ihnen der schwarze Polizist bis zu acht Millionen Euro abgenommen haben.

Ein Sprecher der Justiz erklärte:

Wir ermitteln wegen Missbrauch der Amtsgewalt und schweren gewerbsmäßigem Betruges.

Der schwarze Polizist wurde suspendiert. Und die linken Gutmenschen eines Besseren belehrt.

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