Gery Keszler mit der Austrian-Airlines-Crew. Jetzt will der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) eine Bruchlandung des Life Balls verhindern.

Bild: Austrian Airlines from Austria / Wikimedia CC BY-SA 2.0
SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig will Life Ball retten – koste es, was es wolle!

Das war s also noch nicht! Der laut Veranstalter Gery Keszler „letzte Life Ball“ in Wien soll doch seine Fortsetzung finden. Als „Retter“ will der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig einspringen, doch seine Ankündigung klang wie eine Drohung gegen die Steuerzahler.

Sponsoren fehlen – Steuerzahler springt ein

Denn wer, wenn nicht die Bürger, werden ihr Geldbörserl öffnen müssen, um die Millionen herbeizuschaffen, dass dieser Zirkus weiter Fixpunkt in Wien bleibt. Würde es genügend private Sponsoren geben für den Ball der seltsamen Gestalten, hätte Gery Keszler vermutlich nicht das Handtuch geworfen.

Ludwig trat also auf die Bühne und sammelte mit der Ankündigung, der Life Ball müsse weitergehen, billigen Applaus der Zuschauer, die in diesem Moment nicht daran dachten, dass sie es sein werden, die dafür die Zeche zahlen müssen.

Stadtnahe Betriebe könnten belastet werden

Es kann schon sein, dass das Geld in Zukunft nicht nur direkt aus dem Stadtbudget fließt. Doch dann müssen stadtnahe Betriebe ihre Kassen öffnen, etwa die Wiener Linien oder Wienstrom. Wie so oft schon, wenn sich rote Politiker im Scheinwerferlicht zeigen wollen, etwa als Funktionäre bei den Fußballklubs Rapid oder Austria. Dass damit oft eine Gebührenerhöhung zusammenhängt, die wiederum die Bürger trifft, ist nicht bewiesen, darf aber zumindest vermutet werden.

600.000 Euro für neues Wien-Logo

Mit fremdem Geld wirtschaften, ist die Sache der SPÖ nicht. Das zeigte zuletzt der Milliardenskandal um das Krankenhaus Nord. Noch mehr aber bei einer relativ kleineren Summe, als die rote Stadtregierung sage und schreibe knapp 600.000 Euro für ein neues Wien-Logo ausgab.

231.000 für das „Familienfest“ von Kurz

Wie man sich auf Kosten der Steuerzahler populistisch in Szene setzt, ist aber offensichtlich kein exklusives Patentrezept der SPÖ. Sebastian Kurz von der ÖVP gab als Kanzler 231.000 Euro allein für ein „Familienfest“ aus. Er zahlte es nicht privat, sondern stellte die respektable Summe den Steuerzahlern in Rechnung. 

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