Ungeheuerliche Rattenentgleisung in der Kronen Zeitung.

Bild: Faksimile Krone
Ratten-Entgleisung in Kronen Zeitung

Was gab es nicht für eine Entrüstung österreichweit – an der Spitze Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundespräsident Alexander Van der Bellen bis abwärts in sämtliche Redaktionsstuben – darüber, weil es ein freiheitlicher Politiker gewagt hatte, gewisse Menschen in einem Gedicht als „Ratten“ zu bezeichnen.

Menschen als Ratten: Wo bleibt der mediale Aufschrei?

Die Kronen Zeitung ist da nicht besser. In ihrer Sonntagsausgabe werden, bildlich unschwer erkennbar, der damalige FPÖ-Obmann HC Strache und Ex-Klubchef Johann Gudenus als Ratten dargestellt. Konkret geht es um das „Ibiza-Video“. Bis dato blieb der mediale Aufschrei trotz dieser eindeutigen Entgleisung vollkommen aus.

Wo bleiben Job-Verlust und Entschuldigung?

Das mindeste, was man erwarten sollte, wäre, dass der Zeichner Bruno Haberzettel Konsequenzen zieht, sich entschuldigt und dann freiwillig seinen Job kündigt – das, was man von Freiheitlichen in der Regel erwartet (und was auch bei erwiesener Schuld geschieht). Wenn er nicht freiwillig geht, sollte die Entlassung erfolgen. Der Herausgeber hat sich freilich zu distanzieren. Offensichtlich aber wird diese Zeichnung auch noch augenzwinkernd zur Kenntnis genommen.

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