Kein Witz: EU fordert wieder „Seenotrettungen“ im Mittelmeer zur Abschreckung der Schlepper | Unzensuriert.at

Kein Witz: EU fordert wieder „Seenotrettungen“ im Mittelmeer zur Abschreckung der Schlepper

Die von der EU geforderte „Abschreckung“ in Form der Wiederaufnahme der „Mission Sophia“ würde erneut seeuntüchtige Schlauchboote voll mit Afrikanern vor der Libyschen Küste in „Seenot“ bringen. Foto: CSDP EEAS / flickr
Die von der EU geforderte „Abschreckung“ in Form der Wiederaufnahme der „Mission Sophia“ würde erneut seeuntüchtige Schlauchboote voll mit Afrikanern vor der Libyschen Küste in „Seenot“ bringen.
Foto: CSDP EEAS / flickr
17. April 2019 - 22:38

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Ein Schwachpunkt diktatorischer Systeme war fast immer, dass deren Desinformationen dermaßen offensichtlich durchschaubar waren und somit das Ziel, die Bürger zu täuschen, weit verfehlten. Das Publikum lernt auch mittlerweile bei uns, im Falle von medialen Vertuschungen oder Falschinformationen zwischen den Zeilen zu lesen, und man muss keinen besonderen Spürsinn entwickeln, um zu erkennen, um welche Art von Leuten es sich handelt, wenn beispielsweise „Jugendliche“ bestimmte Arten von Gewalttaten begehen, oder „Männergruppen“ über Frauen herfallen.

Seenotrettung als „effektive Abschreckung“ für Schleuserbanden

Eine weitere Steigerung von Verschweigen oder Vertuschen ist die offene Lüge. Hier soll der Bürger vollends für blöd verkauft werden. Ein Musterbeispiel einer solchen Falschinformation stellt die Begründung der Forderung nach erneuten „Seenotrettungseinsätzen“ im Mittelmeer durch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini dar. Und diese Begründung lautet, nachzulesen in der Welt:

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat die EU-Mitgliedstaaten gedrängt, die Schiffe der EU-Mission „Sophia“ wieder ins Mittelmeer zu verlegen. Sie hätten sich als „effektive Abschreckung“ für Flüchtlingsschleuser erwiesen, sagte Mogherini am Dienstag im Europaparlament in Straßburg.

Sollten die EU-Schiffe, die laut Welt seit 2015 „730.000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet“ haben, wieder vor Libyen aufkreuzen, werden die dortigen Schleuserbanden wohl nicht gerade vor lauter „Abschreckung“ um entgangene Millionengewinne verzweifeln. Das Gegenteil wird der Fall sein. Das weiß auch die EU-Außenbeauftragte Mogherini. Und es erhebt sich die Frage, ob uns die Dame für völlig vertrottelt hält, oder ob solche Leute schon dermaßen abgehoben sind, dass es ihnen gar nicht mehr um den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen geht, sondern nur noch darum, Systemvorgaben wie die Besiedelung Europas mit Afrikanern und Moslems in politisch korrekte Worthülsen zu verpacken. Oder, wie im konkreten Fall, das Gegenteil von dem sagen, was sie meinen.  

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