US-Wahl: Trumps Herausforderer - Demokraten und jetzt auch erster Republikaner | Unzensuriert.at

US-Wahl: Trumps Herausforderer - Demokraten und jetzt auch erster Republikaner

Schon 18 Demokraten und jetzt auch ein Republikaner wollen Donald Trump in seinem US-Präsidentenamt ablösen. Foto: Weißes Haus / Wikimedia (public domain)
Schon 18 Demokraten und jetzt auch ein Republikaner wollen Donald Trump in seinem US-Präsidentenamt ablösen.
Foto: Weißes Haus / Wikimedia (public domain)
17. April 2019 - 11:13

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Auf demokratischer, also linker Seite haben sich bereits 18 Kandidaten in Stellung gebracht, die nächstes Jahr Donald Trump das Präsidentenamt abjagen wollen. Zuletzt brachten die Medien den Bürgermeister eines Städtchens im Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg, in Stellung. Der 35-Jährige wäre der erste offen homosexuelle Präsidentschaftskandidat einer der beiden großen Parteien der USA und einer der wenigen, der nicht älter als der amtierende Präsident ist.

Mehrere demokratische Bewerber

Weitere prominente demokratische Kandidaten sind die Senatorinnen Elizabeth Warren, Kamala Harris und Kirsten Gillibrand sowie der frühere Wohnungsbauminister Julian Castro und der Ex-Kongressabgeordnete Beto O’Rourke, der im vergangenen Jahr im Rennen um einen Senatssitz viel Schlagzeilen gemacht hatte.

Auch der unabhängige, extrem weit links stehende Senator Bernie Sanders (77), der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten und damals Hillary Clinton unterlegen war, will einen weiteren Versuch starten.

Republikaner will statt Trump kandidieren

Doch nicht nur die Demokraten versuchen, Trump aus dem Sessel zu heben. Jetzt erschien auch ein Gegenkandidat aus den eigenen Reihen. Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats Massachusetts, Bill Weld, will statt Trump Kandidat der Republikaner bei der Wahl 2020 werden. Der 73-jährige Republikaner, der bei der letzten Präsidentschaftswahl für die kleine Libertäre Partei kandidiert hatte, wirft Trump „bösartigen Narzissmus“ vor. Seinen Entschluss zur Kandidatur begründet er mit der „politischen Tragödie“, wenn Trump 2020 wiedergewählt und weitere vier Jahre im Amt bleiben würde. „Ich hätte Angst um die Republik.“

Damit steht er jedoch ziemlich alleine in den republikanischen Reihen. Immerhin genießt Trump unter den Anhängern der Republikaner seit Monaten Zustimmungswerte um die 90 Prozent.

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