"Kurier"-Chefredakteurin Salomon tadelt Vulgär-Satiriker Jan Böhmermann | Unzensuriert.at

"Kurier"-Chefredakteurin Salomon tadelt Vulgär-Satiriker Jan Böhmermann

Jan Böhmernann: Solange er Österreich als "Ostmark" und die Österreicher als "Hurenkinder" abqualifiziert, wird er von der österreichischen System-Meinungselite hoffiert. Foto: Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Jan Böhmernann: Solange er Österreich als "Ostmark" und die Österreicher als "Hurenkinder" abqualifiziert, wird er von der österreichischen System-Meinungselite hoffiert.
Foto: Manfred Werner (Tsui) / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
16. April 2019 - 8:50

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Das war wohl ein Griff in die Kloschüssel mit Anlauf für eine österreichische "Qualitäts-Zeitung": der Auftritt des sogenannten „deutschen Satirikers“ Jan Böhmermann bei der Kurier-Romy-Gala. Nun distanziert sich Kurier-Chefredakteurin Martina Salomon und tadelt Böhmermann der „schlechten Satire und des schlechten Benehmens.“ In einem Bericht der linken Konkurrenz-Tageszeitung Standard wird der Auftritt Böhmermanns folgendermaßen durch Salomon qualifiziert:

Der Provokateur sandte eine primitive, dumme Videobotschaft, in der er die Österreicher samt ihrer Regierung herabwürdigte.

Böhmermanns Kritik an Österreich und seinen Bürgerin, in den Worten Böhmermanns die „Ostmark“, und „die sehr geehrten dummen Hurenkinder“ ist offensichtlich sogar der Chefin einer Tageszeitung zu viel, die mit ihrer tendenziösen Berichterstattung gegen die aktuelle Bundesregierung, aber vor allem die FPÖ immer wieder für negative Schlagzeilen sorgt.

Halblustige Tipps zur EU-Wahl

Dass es der Vulgär-Satiriker Böhmermann sogar darauf angelegt hat, die Wahlen zum Europäischen Parlament mit seinem schlechten Humor zu stören, wurde am Ende seiner Video-Botschaft manifest. So empfahl er jenen Wählern, die der Meinung sind, dass die aktuelle österreichische Bundesregierung gut arbeitet, sie sollten nicht am tatsächlichen Wahltag, dem 26. Mai, sondern erst einen Tag später zu den EU-Wahlen gehen. Scherz lass nach.

Dass dies einer angeblichen „Qualitäts-Zeitung“ passiert, darf Chefredakteurin Salomon aber nicht wundern, wenn sie etwa in ihrem Blatt „Experten“ zu Wort kommen lässt, die den Begriff „Volk“ als rechtsextrem denunzieren.

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