Linke Tageszeitung „Kurier“: Für Experten ist Volksbegriff bereits rechtsextrem | Unzensuriert.at

Linke Tageszeitung „Kurier“: Für Experten ist Volksbegriff bereits rechtsextrem

Volksglaube, Brauchtum, Tradition, etwa wie sie in Mariazell von der einheimischen Bevölkerung gelebt werden, werden von linken Experten wohl bald auch als "rechtsextrem" denunziert werden. Foto: Bwag / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-AT)
Volksglaube, Brauchtum, Tradition, etwa wie sie in Mariazell von der einheimischen Bevölkerung gelebt werden, werden von linken Experten wohl bald auch als "rechtsextrem" denunziert werden.
Foto: Bwag / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-AT)
14. April 2019 - 16:14

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Immer bunter treiben es sogenannte „Rechtsextremismus-Experten“, wenn es um die aktuelle Diskussion rund um die Identitären und ihre ideologische Verortung geht. In der Sonntagsausgabe der linken Tageszeitung Kurier lässt man die beiden „Experten“ Jörg Flecker (Soziologe) und Judith Goetz (Politikwissenschafterin) mit wirren Theorien zu Wort kommen. Der gängige Volksbegriff und die sich daraus ableitende Identität, aber auch der für Europa gültige Ethnopluralismus und die Gefahr einer durch Masseneinwanderung ausgelösten Zurückdrängung der autochthonen Bevölkerung werden als pauschal gewaltbereit und damit "rechtsextrem" deklassiert:

„Das Problem mit der so genannten deutschen Volksgemeinschaft ist, dass sie in der Realität nie existiert hat“, sagt Soziologe Jörg Flecker (Uni Wien). Die Gesellschaft sei kein eigener Organismus, der nur eine Identität habe, im Gegenteil: Europas Gesellschaften seien immer vielfältig und heterogen gewesen. Was ist nun problematisch daran, wenn man glaubt, es gäbe ein „unvermischtes Volk“? „Die Gefahr besteht darin, dass man aus der Fiktion heraus konkrete Taten setzt“, sagt Flecker. Wer glaubt, die „Vermischung“ der Gesellschaft könne rückgängig gemacht werden, der müsse anderen bei der „Entmischung“ Gewalt antun.

Wenn Identitäre vor dem „großen Austausch“ warnen, klingt das nicht annähernd so bedrohlich wie eindeutig rechtsextrem besetzte Begriffe wie „Umvolkung“ oder „Volkstod“. Genau das ist die Absicht. „Die Identitären haben rechtsextremes Gedankengut in eine attraktive, neue Sprache gepackt“, sagt Politikwissenschafterin Judith Goetz.

Auch der Begriff des „Ethnopluralismus“ verschleiere, worum es dabei geht. „Der Begriff unterstellt, dass Staaten ,ethnisch rein’ bleiben sollen, er propagiert eine globale Apartheid, in der individuelle Freiheit nicht existiert“, sagt Goetz. Inwiefern tut er das? „Wenn man davon ausgeht, dass bestimmte Völker in bestimmten Ländern leben müssen, dann heißt das zum Beispiel, ich darf als Franzose nicht in Südamerika leben – und umgekehrt.

Neue Totalität: Linke "Willkommenskultur" soll durchgesetzt werden

Mit diesem von linken Systemmedien und sogenannten "Experten" in einer neuen Totalität herbeigezwungenen Deutungshoheit von politischen und gesellschaftlichen Fakten möchte man neuerlich ohne Wenn und Aber die "Willkommenskultur" der Vergangenheit gegen die erklärten Existenzinteressen der Europäer und insbesondere der Österreicher und Bundesdeutschen durchsetzen.

Mit der Denunzierung von Patriotismus, Heimattreue und dem Eintreten für die "Selbstbestimmung der Völker" soll hier in einem systematisch geführten Diskurs jeder Widerstand gebrochen werden. Hintergrund dieser Strategie ist, dass man Angst davor hat, dass es nach den EU-Wahlen auch gesamteuropäisch neue Mehrheiten geben wird, die Masseneinwanderung und "Willkommenskultur" nachhaltig ablehnen werden.

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