EU-Migrationskommissar Dimitris Avramapoulos nimmt gegen Grenzkontrollen Stellung.

Bild: Arno Mikkor / Wikimedia (CC-BY-2.0)
EU-Kommissar Avramapoulus will keine Grenzkontrollen mehr

Der amtierende EU-Migrationskommissar Dimitris Avramapoulos möchte keine Grenzkontrollen mehr im EU-Schengenraum. Das kündigte der griechische Eurokrat jetzt ausgerechnet vor der US-Denkfabrik Atlantic Council in der US-Hauptstadt Washington an. Avramapoulus werde daher keine Genehmigung, etwa gegenüber Österreich, zur Aufrechterhaltung der Grenzkontrollen gegenüber Slowenien und Ungarn geben.

Wörtlich nannte der Grieche die Einführung von Grenzkontrollen eine naive Herangehensweise, um Sicherheit zu gewährleisten. Grenzkontrollen würden nur der jeweiligen Innenpolitik in jenen Ländern, die darauf beharren würden, geschuldet sein.

Möchte Avramapoulos griechische Innenpolitik machen?

Politische Beobachter in Brüssel und Athen haben bei Avramapoulos Gegnerschaft zu weiteren Grenzkontrollen aber einen ganz anderen Eindruck. In Wirklichkeit würde er als Christdemokrat massive Innenpolitik mit seiner Gegnerschaft zu Grenzkontrollen im laufenden Wahlkampf für die Parlamentswahlen und EU-Wahlen in Griechenland verwirklichen.

So könnte es durchaus im Interesse der Griechen und ihrer politischen Klasse sein, dass die sich etwa in Thessaloniki massiv zusammenbrauenden Migrantenmassen in Richtung Mitteleuropa in Bewegung setzen könnten.

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