Türkei-Krise: Hundertausende Migranten könnten bald wieder via Balkan nach Mitteleuropa strömen.

Bild: Bwag / wikimedia commons / (CC BY-SA 4.0)
Türkei: Arbeitslosigkeit führt zu neuem Exodus nach Mitteleuropa

Ein neuer Auswanderungsturbo entwickelt sich gerade in der Türkei. Und das könnte die Invasion über Griechenland und dann weiter über die Balkanroute nach Mitteleuropa wieder anheizen. Dazu trägt die hohe Arbeitslosigkeit und die stotternde Wirtschaft am Bosporus. Ende 2018 lag die gesamttürkische Arbeitslosigkeit bereits bei 13,5 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit sogar bei 24,5 Prozent.

Diese hohe Arbeitslosigkeit trifft nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Millionen Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern des nahen und mittleren Ostens, die sich in der Türkei niedergelassen haben. Allein in Istanbul sollen laut Medienberichten bis zu 600.000 Syrier leben.

Über Balkanroute könnten bald wieder hundertausende Illegale kommen

Setzen wieder vermehrt Schlepperboote über die Ägäis nach Griechenland über und nutzen die milden Wetterbedingungen des Frühjahrs, dann könnten sich schon bald wieder hundertausende Illegale auf der Balkanroute nach Norden befinden. Bereits jetzt sind etwa die Grenzschutzeinheiten Kroatiens in Alarmbereitschaft um einen Ansturm via Bosnien abzuwehren. Aktuell warten 70.000 illegale Migranten auf den Transfer in die „gelobten Länder“ Österreich und Deutschland.

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