Arbeiterkammerwahl Tirol: ÖAAB-Linker Erwin Zangerl abgestraft | Unzensuriert.at

Arbeiterkammerwahl Tirol: ÖAAB-Linker Erwin Zangerl abgestraft

Arbeiterkammer Tirol: Regierungsgegner Erwin Zangerl und sein ÖAAB wurden abgestraft. Foto: AK / Wikimedia (PD)
Arbeiterkammer Tirol: Regierungsgegner Erwin Zangerl und sein ÖAAB wurden abgestraft.
Foto: AK / Wikimedia (PD)
9. Februar 2019 - 10:41

Mehr zum Thema

Tirols Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl (ÖAAB) wurde bei den AK-Wahlen 2019 durch den Wähler abgestraft. Als ÖAAB-Linker hatte sich Zangerl im letzen Jahr vor allem mit seiner Opposition gegen die türkis-blaue Bundesregierung hervorgetan. Neben einem Verlust von 2,95 Prozent für seinen ÖAAB hagelte es vor allem bei der Wahlbeteiligung einen gehörige „Tiroler Watschn“ für den selbstherrlichen schwarzen Ober-Arbeiterkämmerer.

Gingen 2014 noch 41,4 Prozent der Tiroler Arbeitnehmer zur AK-Wahl, so fanden 2019 nur mehr 33,6 Prozent zu den Wahlurnen. Verlierer ist hier nicht nur Spitzenkandidat Erwin Zangerl sondern auch seine ÖAAB-Landesobfrau Beate Palfrader, die in den letzten Jahren als eine der Galionsfiguren der schwarz-grünen Willkommenskultur in der Tiroler Landesregierung immer wieder negativ aufgefallen ist.

AK-Tirol: FPÖ-Arbeitnehmer konnten deutlich zulegen

Während der ÖAAB Stimmen und Mandate verloren hatte, gingen die FPÖ-Arbeitnehmer mit einem Zugewinn von 2,9 Prozent gestärkt aus den AK-Wahlen hervor. Zukünftig werden die blauen Arbeitnehmer nicht nur zwei zusätzliche Sitze in der Tiroler AK-Vollversammlung besetzen können sondern auch in den AK-Vorstand in Tirol einziehen.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.