#Einzelfall: Messerstecherei in Schule keine Rarität - 258 Anzeigen pro Jahr allein in Wien | Unzensuriert.at

#Einzelfall: Messerstecherei in Schule keine Rarität - 258 Anzeigen pro Jahr allein in Wien

Gewalt in Schulen: Erstmals wurden für das Schuljahr 2017/18 Zahlen erhoben - 258 Anzeigen allein in Wien zeigen, dass die Lage ernst ist. Foto: unzensuriert.at
Gewalt in Schulen: Erstmals wurden für das Schuljahr 2017/18 Zahlen erhoben - 258 Anzeigen allein in Wien zeigen, dass die Lage ernst ist.
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13. Dezember 2018 - 17:57

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Polizeieinsatz wegen Messerstichen in der Neuen Mittelschule Neubaugasse: Wie berichtet, wurde ein 14-jähriger Syrer von einem ebenfalls syrischen Mitschüler mit einem Messer verletzt. Eines zeigt sich dabei einmal mehr: Die Schule wird immer öfter zur Gefahrenzone. Neben dem eben genannten kam es auch im Mai schon zu einem Vorfall mit einem Messer. Damals wurde ein 14-Jähriger vor einer Polytechnischen Schule in Wien niedergestochen. Nachdem der Wiener Stadtschulrat zu zwei „Runden Tischen gegen Gewalt an Schulen“ lud, wurde im Oktober erstmals überhaupt eine Statistik zu Gewalt an Wiener Schulen veröffentlicht. Das Ergebnis: Von insgesamt 258 angezeigten Delikten im Schuljahr 2017/18 gingen ganze 90 Prozent gegen Leib und Leben. Die meisten Zwischenfälle ereignen sich an Neuen Mittelschulen, die meisten Beteiligten sind zwölf bis 15 Jahre alt... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Dezember 2018.

Weitere Einzelfälle vom 13. Dezember:

Mistelbach (NÖ): Tschechen-Trio plünderte Einkaufszentrum - Festnahme
Coup in der Mistelbacher M-City: Ein tschechisches Trio stahl Waren aus mehreren Geschäften, wurden am Mittwoch zu Mittag dabei ertappt. Die Polizei nahm die Verdächtigen fest. Einem der Beschuldigten konnte bei den weiteren Erhebungen ein räuberischer Diebstahl, der am 4. Dezember, ebenfalls in einem Einkaufszentrum in Mistelbach, verübt wurde, zugeordnet werden... mehr

Kematen (NÖ): Sozialabgaben nicht bezahlt - Krankenkasse treibt Moschee-Verein in den Konkurs
Eine eher außergewöhnliche Pleite beschäftigt das Gericht in St. Pölten. Über den "Moscheen Errichtungs- und Erhaltungs- und Verwaltungsverein Kematen" mit Sitz 3331 Kematen an der Ybbs, Niederösterreich, wurde am Landesgericht St. Pölten ein Konkursverfahren eröffnet. Der Verein (ZVR: 298642357) betreibt eine Moschee in Kematen und ist offensichtlich zahlungsunfähig. Da der Konkurs auf Antrag der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse eröffnet wurde, bestehen dort jedenfalls Rückstände in Form nicht bezahlter Sozialabgaben. Zu den Insolvenzursachen und zur Höhe der Schulden liegen sonst noch keine Angaben vor... mehr

Asten/Buchkirchen (OÖ): Szenen wie im Action-Film - rumänische Serien-Bankomatknacker-Bande in flagranti erwischt
Riesen-Erfolg für die Ermittler des OÖ-Landeskriminalamts: Den Beamten gelang es, eine rumänische Bankomat-Bande auszuforschen. Insgesamt sieben Täter gingen der Polizei ins Netz. Ein Teil der Beschuldigten wurde bereits in die Justizanstalt Garsten überstellt. Die anderen befinden sich noch im Polizei-Anhaltezentrum, werden weiter befragt. Sie sind laut Polizei teils geständig. Der Ablauf, bis letztlich die Handschellen klickten, glich Szenen aus einem Actionfilm. Die Rumänischen Staatsangehörigen wurden nach zwei Bankomat-Einbrüchen in Asten (Bezirk Linz-Land) und in Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) gefasst. Die Beamten haben bei den Ermittlungen aber weiter alle Hände voll zu tun. Denn laut Frühwirth sind wohl ein bis zwei weitere Mitglieder noch auf der Flucht. Insgesamt kam es im heurigen Jahr bereits zu 19 Bankomat-Diebstählen bzw. Versuchen. Zum Vergleich: 2017 waren es nur neun... mehr

Linz: Insgesamt 28 Jahre "Schmalz" für drei serbische "Pink Panther"-Juwelierräuber
Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist am Mittwoch Abend in Linz der Prozess gegen drei Mitglieder der berüchtigten „Pink Panther“-Bande zu Ende gegangenen. Die drei angeklagten Serben mussten sich wegen versuchten und schweren Raubes verantworten und wurden schließlich schuldig erkannt. Sie fassten hohe Haftstrafen aus, zwei der Urteile sind bereits rechtskräftig. Der 33-jährige Erstangeklagte gestand, nicht nur in Amstetten beteiligt gewesen zu sein, sondern auch Fluchtautos gestohlen zu haben. Insgesamt fasste er zehn Jahre aus. Der Serbe nahm das Urteil an. Der Zweitangeklagte im Alter von 24 Jahren, der die Opfer einschüchterte, erhielt neun Jahre Haft, kündigte jedoch Strafberufung an. Auch der dritte Angeklagte gestand vor Gericht. Der 32-Jährige habe in Österreich gestohlene (Flucht-)Autos übernommen. Er gestand zudem, an den Überfällen in Linz und Amstetten beteiligt gewesen. Dafür erhielt er neuneinhalb Jahre Haft, was er annahm. Er war extra aus der Schweiz überstellt worden, wo ebenfalls ein Strafverfahren gegen ihn läuft... mehr

Liezen (Steiermark): 18-jährige Afghanen als Drogenhändler entlarvt
Beamte nahmen Dienstag Abend zwei 18-Jährige fest, die im Verdacht stehen, in den letzten Monaten mit Suchtgift gehandelt zu haben. Die beiden in Liezen wohnhaften afghanischen Staatsbürger wurden gegen 20.15 Uhr am Bahnhof Liezen einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei fanden die Beamten etwa 50 Gramm Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld. Bei den Einvernahmen gaben die beiden Verdächtigen zu, seit September 2018 eine bisher unbekannte Menge Cannabis in Leoben und Graz zum Zwecke erworben zu haben, dieses im Bereich Liezen gewinnbringend weiterzuverkaufen. Beide Verdächtige wurden über Anweisung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Die Erhebungen nach den Abnehmern werden fortgesetzt. Quelle: krone.at

Salzburg/OÖ: Serbe plünderte in drei Jahren mindestens zehn Häuser - 145.000 Euro Schaden
Festnahme eines 53-jährigen Serben wegen des Verdachtes der Begehung von zumindest zehn Einbruchsdiebstählen 2013 und 2016 in Salzburg und Oberösterreich durch das Landeskriminalamt Salzburg: Ausgang fanden die Ermittlungen, nachdem am 27. November 2013 in den Gemeinden Berndorf und Seeham Dämmerungseinbruchsdiebstähle verübt worden waren. Am 9. November 2018 nahmen Polizisten in Linz, bei einem versuchten Einbruchsdiebstahl in ein Wohnhaus, einen 53-jährigen Serben fest, unterzogen ihn einer erkennungs-dienstlichen Behandlung. Der Abgleich der Fingerabdrücke, Schuhspuren und des DNS-Materials ergab eine Übereinstimmung mit mindestens vier Einbruchsdiebstählen in den Jahren 2013 und 2016. So konnten ihm ein Einbruch in Sierning (OÖ) am 26. Oktober 2013, zweimal am 27. November 2013 in Seeham und Berndorf und zweimal am 29. November 2013 in Neumarkt am Wallersee zugeordnet werden. Als weitere Straftaten kamen Wohnhauseinbrüche in Oberösterreich – dreimal am 25. November 2016 in Timelkam, Schörfling und Bierbaum, einmal am 28. November 2016 in Altheim und zuletzt am 16. Dezember 2016 ebenfalls in Altheim - dazu. Es entstand dabei ein Schaden von insgesamt 145.000 Euro... mehr

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