FPÖ-Innenminister Herbert Kickl äußerte sich im ORF zur Pressefreiheit.

Bild: C Parlamentsdirektion / WILKE
Unzensuriert im Fokus: Innenminister Herbert Kickl gibt ORF die richtige Antwort

Über kaum ein anderes Medium im Land gibt es seitens des Mainstreams größere Klageswehen als über unzensuriert. Wer Journalisten den Spiegel vorhält, aufzeigt, wo schlecht (oder gar nicht) recherchiert wurde, oder wer nachgewiesene Falschberichte ins rechte Licht rückt, ist nicht gut angesehen in der selbsternannten „seriösen“ Medienwelt.

„Rede von Pressefreiheit, die für alle gilt“

Unzensuriert stand daher auch in der Ö1-Interviewreihe „Im Journal zu Gast“ am 20. Oktober im Fokus von Bernt Koschuh (ORF), der FPÖ-Innenminister Herbert Kickl mit folgender Frage konfrontierte:

Es gibt ja Thesen wonach die Freiheitlichen die herkömmlichen Medien gar nicht mehr unbedingt brauchen. Sie haben so etwas wie eine Internet-Parteizeitung, unzensuriert.at, auch den rechten „Wochenblick“ zum Beispiel, wo das Innenministerium auch inseriert hat. Welchen Stellenwert haben denn diese elektronischen Medien für Sie?

Dazu Herbert Kickl:

Ich glaube, es ist eine interessante Ergänzung zu den etablierten Medien. Pluralität tut ja gut. Ich rede von der Pressefreiheit, die für alle gilt. Manche andere reden von der Pressefreiheit nur für Medien, die nicht Mitte-Rechts oder rechts der Mitte angesiedelt sind.

Kickl sprach damit genau das Problem an, mit dem die etablierten Medien zu kämpfen haben. Sie reden von Pressefreiheit, wenn sie ihre linken Thesen verbreiten wollen. Für Andersdenkende aber soll es diese Pressefreiheit nicht geben – und schon gar keine Inserate von öffentlichen Stellen, damit sie sich wirtschaftlich über Wasser halten können.

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