Die unzensuriert.at Sonntag-Serie

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Unser Österreich – eine stolze Nation

In wenigen Tagen, am 26. Oktober, feiert das offizielle Österreich seinen Nationalfeiertag. Aufgrund der wechselvollen Geschichte unseres Landes war das natürlich nicht immer so. Von 1919 bis 1933 war das Datum dieses Feiertags zum Gedenken an die Entstehung der Ersten Republik auf den 12. November festgelegt. Ab dem Jahr 1934 feierte man die Proklamation der Verfassung des Ständestaates am 1. Mai, von 1938 bis 1945 zum gleichen Datum den „Tag der deutschen Arbeit“.

Wir feiern „Neutralitätsbeschluss“

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Österreich zunächst bis 1955 unter Besatzungsrecht. In dieser Zeit war Österreich kein souveräner Staat und es gab daher auch keinen Nationalfeiertag. Auf Grundlage der Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 erlangte Österreich  im Juli dieses Jahres seine volle Souveränität zurück, womit auch eine 90-Tage-Frist für den Abzug der alliierten Besatzungstruppen verbunden war. Diese Frist endete am 25. Oktober 1955.

Um jedoch die im Staatsvertrag festgelegte Neutralität Österreichs und nicht den Truppenabzug der Besatzungsmächte zu betonen, wurde das Datum für den Feiertag im Jahr 1956 auf den 26. Oktober verschoben. An diesem Tag trat der Neutralitätsbeschluss des Bundesverfassungsgesetzes in Kraft. Als äußeres Zeichen wurde seither unsere rot-weiß-rote Nationalflagge gehisst, um auf die Neutralität, Unabhängigkeit und Souveränität unseres Landes hinzuweisen. Dadurch entstand für den 26. Oktober auch die Bezeichnung als „Tag der Fahne“.

Erst 1965 wurde dieser „Tag der Fahne“ in den Nationalfeiertag Österreichs umgewandelt. Und zwei weitere Jahre später wurde der 26. Oktober mit allen anderen Feiertagen gleichgestellt. Seither ist der 26. Oktober ein arbeitsfreier Tag.

Eigene Werte und Traditionen verteidigen

Im Zuge von Wanderungsströmen und Globalisierung, mit all ihren Folgeerscheinungen, wird immer mehr Österreichern bewusst, wie wichtig die Pflege eigener Bräuche und Traditionen ist, um die eigene Identität zu bewahren. Volksfeste und Brauchtumsveranstaltungen erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Parteien, die Massenzuwanderung ablehnen und Asylmissbrauch abstellen wollen, gingen bei der letzten Nationalratswahl als Sieger hervor. Ein deutliches Zeichen, dass eine große Mehrheit unseres Volkes eine fortschreitende Islamisierung sowie Parallel- und Gegengesellschaften in unserem Land nicht länger dulden will. Und ein klarer Auftrag an die Politik, unsere Werte und Traditionen zu verteidigen.

Tag der Landesverteidigung

Für viele Österreicher stellt die Neutralität unseres Landes einen wichtigen Identitätsfaktor dar. Zur Verteidigung unserer Souveränität und auch unserer Neutralität bedarf es neben der geistigen auch einer militärischen Landesverteidigung. Mittlerweile gehört es zur Tradition des Österreichschen Bundesheeres, am 26. Oktober mit einer Leistungsschau in der Wiener Innenstadt präsent zu sein, wobei der Bevölkerung diverse Gerätschaften, Fahrzeuge und Fluggeräte vorgeführt werden. Als militärischer Höhepunkt des Tages gilt die Angelobung von mehr als 1.300 Rekruten auf dem Wiener Heldenplatz.

Nachdem das Österreichsche Bundesheer von den vormaligen Verteidigungsministern Norbert Darabos und Gerald Klug (beide SPÖ) gezielt an den Rand des Zusammenbruchs geführt wurde, setzte wohl erst unter dem Eindruck des Massenansturms illegaler Migranten an unseren Grenzen des Jahres 2015 ein Umdenken ein. Anlässlich des bevor stehenden Nationalfeiertages stellt Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) fest, dass das Bundesheer sich angesichts wachsender Sicherheitsbedrohungen in einer „Phase des Aufwuchses“ befinde und an Bedeutung gewonnen habe.

 

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