Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier: "Staat kann Sicherheit nicht gewährleisten" | Unzensuriert.at

Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier: "Staat kann Sicherheit nicht gewährleisten"

Im Münchener Olympiastadion jubelten Andreas Gabalier 72.000 Fans zu - nicht nur wegen seiner Musik, sondern auch für seine ehrlichen Worte bezüglich der Flüchtlingspolitik. Foto:  Harald Bischoff / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Im Münchener Olympiastadion jubelten Andreas Gabalier 72.000 Fans zu - nicht nur wegen seiner Musik, sondern auch für seine ehrlichen Worte bezüglich der Flüchtlingspolitik.
Foto: Harald Bischoff / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
1. August 2016 - 15:00

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"Das Land geht den Bach 'runter", "der Staat kann Sicherheit nicht gewährleisten": Mit starken politischen Aussagen machte Österreichs "Volks-Rock’n’Roller" Andreas Gabalier bei seinem Mega-Konzert in München auf die derzeitige Lage aufmerksam. 72.000 (!) Fans im ausverkauften Olympiastadion jubelten ihm zu - für seine Musik, aber auch für seine ehrlichen Worte.

Gedanken machen, ob wir das Haus noch verlassen können

Gabalier hat die Flüchtlingspolitik Österreichs und Deutschlands von Anfang an scharf kritisiert und dafür viel Kritik einstecken müssen. Der Steirer ließ sich dennoch nicht den Mund verbieten. Und beim ersten Konzert nach den Terror- und Amok-Attentaten in Bayern war sein politisches Statement gefragt wie nie. Sein Feuerwerk der Worte zwischen den Musiknummern:

Es ist bitter, dass man sich Gedanken machen muss, ob man das Haus noch verlassen kann … Es ist eine große Herausforderung, vor der wir stehen … Ich muss auf euch aufpassen!

Wir haben ein tierisches Problem. Dass das Land politisch den Bach 'runtergeht, ist kein Geheimnis.

Im Interview mit der Tageszeitung Österreich nahm Andreas Gabalier nochmals Stellung zu seinen Aussagen:

Ich finde es einfach traurig, dass man sich heute Gedanken machen muss, wenn man aus dem Haus geht. Das ist eine traurige Zeit! Ob und wie wir das in den Griff kriegen, weiß ich nicht.

Es ist traurig, dass wir uns über un­sere Sicherheit Gedanken machen müssen! Vom Staat wird das nicht gewährleistet.

Marcel Hirscher hieß Flüchtlinge willkommen

Wie das Land in der Flüchtlingsfrage gespalten ist, zeigt der Vergleich zweier heimischer Superstars. Während Andreas Gabalier gegen den Mainstream schwimmt, beugte sich Skistar Marcel Hirscher dem Druck der Öffentlichkeit. Er rief im September 2015 im Rahmen der "Show your Face"-Challenge auf Facebook zu mehr Mitgefühl und Verständnis mit Flüchtlingen auf. Normalerweise, so der Salzburger damals, äußere er sich nicht zu politischen Themen, doch:

Wenn es in unserem Land immer kälter wird, dann ist es Zeit zu zeigen, dass wir die deutliche Mehrheit sind, mit Mitgefühl und Verständnis reagieren, anstatt mit Hass und Angst.

Das Video auf seiner Facebook-Seite schließt mit dem Appell: "Say it loud, say it clear, refugees are welcome here". Dieses Video ist auch auf Youtube abrufbar

Flüchtling stach Priester in Belgien nieder

Hirscher trug also die "Willkommenskultur" der deutschen CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel und der SPÖ-ÖVP-Regierung in Österreich voll mit. Ob Hirscher heute noch so denkt? Nach den vielen Morden von radikalen Islamisten, die, getarnt im Flüchtlingsstrom, ungehindert und nicht registriert einreisten? Täglich gibt es Horrormeldungen, pünktlich zu Wochenbeginn erreicht uns eine neue aus Belgien:

Laut Sputniknews soll ein Flüchtling bei dem 65-jährigen Geistlichen George Wanderley in der belgischen Provinz Limburg angeklopft und gebeten haben, ihn duschen zu lassen. Der Geistliche habe ihm erlaubt, sein Haus zu betreten. Der Flüchtling soll dann Geld von ihm verlangt haben. Als der Geistliche die Bitte verweigerte, verletzte der Flüchtling ihn mit mehreren Messerstichen und flüchtete. Wanderley konnte den Notarzt alarmieren. Er wurde bereits operiert und ist außer Lebensgefahr.

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