Andreas Gabalier wird beschimpft, weil er als „Manderl“ auf „Weiberl“ steht.

Bild: Bad Kleinkirchheim/Flickr (CC BY 2.0)
„Tolerante“ stellen Andreas Gabalier ins „rechte Eck“

Die Musik- und Kunstbranche wird – so hat man zumindest das Gefühl – immer schwuler, lesbischer und transsexueller. Da hat es ein Mann wie Volks-Rock n Roller Andreas Gabalier (30) schwer, einfach normal zu sein. Schon seine Aussage bei der Verleihung des Amadeus Awards, dass man es als Manderl schwer habe, wenn man auf Weiberl stehe, ließ die Wogen bei einigen hochgehen. Der Steirer wurde als homophob, ewig gestrig beschimpft und ins „rechte Eck“ gestellt.

Selbsternannte Meinungsmonopolisten

So schnell kann das also gehen in Österreich, wenn man seine Meinung offen kundtut. Sofort gibt es Prügel von der Homoszene, die immer für Toleranz eintritt, Meinungen anderer aber nicht akzeptiert. Das findet auch Trackshittaz-Sänger Lukas Plöchl: „Wenn man Toleranz erwartet, sollte das für beide Seiten gelten.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch Skydiver Felix Baumgartner, der auf Facebook postete: „Man(n) kann diesem Burschen nur gratulieren! Da stellt sich einer auf die Bühne einer Musik Award Veranstaltung, sagt frei seine Meinung und wird umgehend ausgepfiffen und als Arschloch beschimpft. Und zwar von selbsternannten Meinungsmonopolisten die Toleranz einfordern – ohne sie selbst zu gewähren!“

Hirscher singt Hymne ohne Töchter

Baumgartner fordert Gabalier sogar auf, mit seinen Aussagen auch in Zukunft nicht hinterm Berg zu halten: „Wir haben in Österreich immer noch das Recht auf freie Meinungsäußerung – unabhängig davon ob wir die Bundeshymne mit oder ohne Töchter singen oder Männer in Frauenkleider bzw. Frauen mit Bärten gut finden oder auch nicht!“ Übrigens hat Skistar Marcel Hirscher kürzlich in der ZIB 2 bei Armin Wolf bekannt, dass er bei Siegerehrungen die Hymne ebenfalls ohne Töchter singe. Ihm hat man diese Aussage aber offenbar nicht übel genommen – auch die meisten Medien, die auf den Genderwahnsinn aufgesprungen sind, haben Österreichs Skiliebling dafür nicht ins rechte Eck gestellt und ihn auch nicht als Hinterwäldler bezeichnet. Auch dass er auf ein Weiberl steht, wurde ihm nicht übel genommen.

Kinderinnen und Kinder

Wohin dieser allgemeine Gender-Überschwang führt, zeigen einige kuriose Beispiele: Die EU will Unisex-Toiletten bauen, in Deutschland sollen bald Ampelweibchen kommen und wenn bei einer WM-Siegerehrung in Vail/Beaver Creek die rot-weiß-rote Hymne ohne Töchter gesungen wird, erbost sich die Klubobfrau der Grünen, Eva Glawischnig, und schreibt einen Beschwerdebrief an ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Das ist noch lange nicht alles an Kuriosem, was dieser Genderwahn mit sich gebracht hat. Den Vogel in dieser Causa schoss der ÖVP-Staatssekretär Harald Mahrer ab, als er bei einer Pressekonferenz ernsthaft von „Kinderinnen und Kindern“ sprach.

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