Asylantenheim Erdberg: Bis zu 94 Prozent der Bewohner sind erwachsene Männer

Unzensuriert.at hat gestern exklusiv über einen Feuerwehreinsatz im neu geschaffenen Asylantenheim in Wien-Erdberg berichtet. Den Mainstream-Medien war der Brand keine Meldung wert – und das obwohl sich derartige Vorfälle, von den Asylanten verursacht, in letzter Zeit häufen. Was uns im Zuge dieses Einsatzes von Anrainern zugetragen wurde: Es leben kaum Frauen und Kinder in diesem Heim, und es kommen wohl auch nur wenige der Einwanderer aus dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Syrien.

Kaum war das in der früheren Zollwacheschule eingerichtete Heim in Betrieb, kündigten auch schon die ersten Bewohner wegen angeblicher Missstände einen Hungerstreik an. Zuvor hatten Medien Ende September breit über die Ankunft der ersten Flüchtlinge berichtet. „Asylwerber aus dem bürgerkriegsgebeutelten Syrien – durchwegs Familien“, seien es, versicherte Innenministeriums-Sprecher Grundböck der Zeitung Österreich, die zum Beleg einige Fotos zum Artikel stellte, auf denen tatsächlich einige Frauen und Kinder zu sehen sind.

Nur 8 Familien mit 13 Kindern

Doch schon am 16. Dezember strafte Innenministerin Mikl-Leitner in der Beantwortung deiner parlamentarischen Anfrage ihren Sprecher Lügen. Mit Stichtag 20. November 2014 waren demnach 347 Personen in Erdberg untergebracht, damit war die maximale Kapazität (350) praktisch ausgeschöpft. Davon lebten allerdings nur 49 Personen – also 11,5 Prozent – „im Familienverband“ – und zwar in insgesamt 8 Familien mit 13 unmündigen Kindern. Demnach beträgt der Anteil der erwachsenen Männer bis zu 94 Prozent, dies unter der Annahme, dass die meisten alleinstehenden Asylanten männlich sind – ein Eindruck, der sich gestern klar bestätigte, als die durch den Brand aus ihrem Heim verbannten Flüchtlinge vor dem Gebäude warteten. Anrainern zufolge stammen die Männer zudem überwiegend aus Schwarzafrika und nicht aus Syrien.

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