Gabalier: „Den links-radikalen Möchtegern-Weltverbesserern werde ich es
ohnehin nie recht machen können.“
Foto: badkleinkirchheim / flickr (CC BY 2.0)

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Eklat bei Maschek-Show: Gabalier will sich nicht braun anmalen lassen

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Volksmusikstar Andreas Gabalier wurde Opfer einer Radikal-Satire. Weil er offen seine Meinung zur österreichischen Bundeshymne sagte und diese Hymne beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg in der Fassung ohne Töchter sang, stellten ihn die Macher des Puppen-Theaters „Maschek“ als Ewiggestrigen dar. Gabalier will sich von den Kabarettisten aber „nicht braun anmalen lassen“ und wehrt sich. Seine Fangemeinde reagiert mit einem Shitstorm gegen diese skandalöse Darstellung ihres Musik-Idols auf der Puppen-Bühne.

Die Mascheks verunglimpfen gerne Politiker – und zwar unter dem Deckmantel der Satire. Und wenn es um Kunst geht, darf man in Österreich ja bekanntlich fast alles. Das wird den Fernsehzuschauern wöchentlich mit den Blödlern Christoph Grissemann und Dirk Stermann in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ vor Augen geführt, in der auch die Mascheks ihre Späßchen machen dürfen.

Conchita Wurst am Baum aufhängen

In ihrer derben Show mit dem Titel „Bye-Bye, Österreich“ verunglimpfen sie diesmal aber nicht nur die Politiker, sondern Volkmusikstar Andreas Gabalier, dem man als Puppe folgendes in den Mund legt: „Wir haben eine wunderschöne Hymne gehabt. Es muss Schluss sein mit Veränderung.“ Darauf Conchita Wurst, ebenfalls als Puppe getarnt: „Ohne Veränderung würden mir immer noch auf Bäumen sitzen.“ Wieder Gabalier: „In anderen Ländern würden Leute wie du auf den Bäumen hängen!“

Linksradikale Möchtegern-Weltverbesserer

Die Puppenspieler vom Rabenhof-Theater stellen Gabalier als Ewiggestrigen und Jung-Nazi dar, der mit HC Strache flirtet und an dem die Emanzipation völlig vorbeigezogen ist. So unkt er in der Puppen-Satire: „Die Frauen mit dem Gleichungsschaß, die wollen uns schälen wie Erdäpfeln.“ In der Tageszeitung Österreich nimmt der Volks-Rock´n´Roller zu den Verunglimpfungen Stellung: „Nur weil ich ein gesundes Heimatdenken habe, muss ich mich nicht braun anmalen lassen – aber diesen Ultra-Links-Radikalen und Möchtegern-Weltverbesserern werde ich es ohnehin nie recht machen können.“

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