Wiener Wirtschaft: Demonstrations-Marathon zwingt Geschäfte zum Zusperren | Unzensuriert.at

Wiener Wirtschaft: Demonstrations-Marathon zwingt Geschäfte zum Zusperren

Dauer-Demonstrationen legen den Kundenverkehr in der Mariahilferstraße fast jeden Samstag Nachmittag lahm. Foto: Haeferl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Dauer-Demonstrationen legen den Kundenverkehr in der Mariahilferstraße fast jeden Samstag Nachmittag lahm.
Foto: Haeferl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
13. März 2019 - 17:59

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Demonstrationszüge, die Woche für Woche die Wiener Innenstadt lahmlegen, treiben die Kaufleute und Gewerbetreibenden der Bundeshauptstadt auf die Barrikaden. In den nächsten Tagen sollen allein acht Demonstrationen innerhalb von drei Tagen zu einer weitgehenden Lahmlegung von Passantenströmen und Geschäftsbesuchen führen. Der Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, Rainer Trefelik, ist entsetzt und geißelt die Geschäftsbehinderungen durch die Innenstadt-Demos:

Ich habe größten Respekt davor, dass engagierte Bürger öffentlich für ihre Anliegen eintreten. Aber es gibt nicht nur die Versammlungsfreiheit, sondern auch ein Recht auf Erwerbsfreiheit. Wenn Unternehmen ständig unerreichbar sind, kaufen Kunden aber woanders ein. Die Folge: Es stehen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Existenzen auf dem Spiel.

2018: Jeden dritten Einkaufstag eine Demo in der Innenstadt

Wie Trefelik ausführt, kam es allein 2018 jeden dritten Tag zu einer Demonstration an einem Einkaufstag und dadurch bedingten Sperren der Mariahilferstraße, der Ringstraße und diverser Zubringerstraßen. Deshalb fordert der Wiener Handel auch eigene Demonstrationszonen, wo sich die Aktivisten austoben können, ohne Kunden und Passanten sowie die Geschäftsleute zu stören:

Als Vertreter des Wiener Handels kann und werde ich mich damit nicht abfinden. Es braucht Lösungen, die nicht nur die Versammlungsfreiheit, sondern auch die berechtigten Sorgen und Nöte der Unternehmen berücksichtigen, wie etwa eine verfassungskonforme Umsetzung unseres Vorschlages, an gut sichtbaren Orten Demozonen einzurichten.

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Kommentare

Lokal mag das sicher für den ein, oder Anderen ein Thema sein. Dafür hab ich auch Verständnis.
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Aber bundesweit - und somit unterm Strich und in Summe - irrelevant. Man darf halt das große Ganze nie aus dem Aug verlieren.
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Österreich gehört - nebst Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden - zu jenen Ländern, wo per anno zwischen 4 - bis 6 Tage im Durchschnitt gestreikt wird.
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Das ist ein Lercherl, zumindestverglichen mit dem Rest Europas und auch weit darüber hinaus.
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Fairerweise sei gesagt, dass in den besagten DACH+NL Ländern keine politischen Demonstrationen erlaubt sind. Man darf für sich, seine Arbeit, etc. pp. einstehen, aber nicht sich freinehmen um für Parteien zu werben.
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Das ist bspw. in Frankreich anders und jeder weiß, wie toll es dort funktioniert. *lach*
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Nein, wir sind da nach wie vor sehr gut aufgestellt. Mit am Besten, detto auch was Entlohnung und Freiheiten anbelangt.
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Hier gegen zu wettern ist so, als würd man sich nur mehr selbst ans Bein schiffen.

Die Mehrheit der Menschen in diesen Bezirken wählen doch Rot/Grün. Ihr bekommt nur was ihr bestellt habt. Der vernünftige Rest ist leider mitgefangen.

Demonstrationen an Orte verbannen wo sie keinen stören, Sanktionen auferlegen oder gar die Wirtschaft zu ermuntern unsere Politik mit Schließung der Geschäfte zu motivieren könnte auch sehr leicht ein generelles Demonstrationsverbot nach sich ziehen und uns Bürger in unserer Meinungsäußerung noch weiter einschränken. Bitte dies zu beachten... Sinnlose Demonstrationen (politische Einer gegen den Anderen, aktuell Schüler für Klimaschutz, usw.) und vor allem Demos von Ausländern (Türken, Kurden, Asylanten) dürfen einfach keine Genehmigung erhalten. Aber auch hier versagt die Regierung (jedweder Farbe) da sie nicht den Mumm haben dies zu bekunden.

Ich schlage vor, diese Demonstrationen in der Simmeringer Haide, nahe der Klärschlammanlage abzuhalten. Es handelt sich bei den Teilnehmern in der Mehrzahl der Fälle ohnehin um Berufsdemonstranten und Nichtösterreicher, dort könnten sie tröten und plärren, ohne jemanden zu stören.

gefällt mir, denn Abschaum gehört dort hin

Aus meiner Sicht gibt es nur eine Möglichkeit: Die Gewerbetreibenden müssen sich zusammenschließen und zum Beispiel damit drohen an den Tagen, wo der Staat Demonstrationen gestattet und eine Geschäftsschädigung dadurch von demselben wissend vorgenommen wird auch dem Schädiger in Aussicht zu stellen z.B an diesem Tag bzw.für diesen Tag keine Kammerumlagen, Witrschaftskammerbeiträge usw. zu bezahlen.Bis hin zur Vorenthaltung der Gehaltszahlungen der Angestellten. Ich bin gespennt was die Gewerkschaft dann unternimmt. Man könnte die Demonstrationen z.B. wenn Afghanen gegen die Beisskorbpflicht demonstrieren ja auch in die Hainburger Au verlegen!!

Die Ergebnisse auf die gesamte Bevölkerung umzulegen ist eine linke Heuchelei der Spitzenklasse!
BEWEIS:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mercer_(Beratung)
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Aber was will man von jemand erwarten der uns eine faschistische rassistische Staatsform als "Religion" vorheuchelt?
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------- "Wien zum 10. Mal in Folge lebenswerteste Stadt der Welt" ------
In Auftrag gegeben vom Mercer-Ranking (oder doch MerKEL-Ranking?).
Da wurden allerdings wahrscheinlich AUSSCHLIESSLICH Türken und (Schein-) Asylanten befragt, weil Wien ja für diese Menschensorte wahrlich das wahre Paradies ist!
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß ECHTE Wiener diese Stadt auf den weltweit 1. Platz gevotet hätten.

und der Strom aus der Steckdose!
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Was haben diese Wirtschaftstreibenden*_Innen denn nur?
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