Das wird der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) und seinem Präsidenten Ümit Vural überhaupt nicht gefallen: Nach dem Kopftuchverbot, mit dem sich die IGGÖ nicht einverstanden erklärte, stattete der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) nun alle Klassen auch noch mit Kreuzen aus.Â
Kreuze in Schulordnung geregelt
Grund für die Kruzefix-Offensive in der zweitgrößten Stadt Oberösterreichs: In der Hälfte der Klassen fehlte das Kreuz. Rabl, seit mittlerweile zwei Perioden Bürgermeister in Wels, sagte, dass man diesen Missstand bei einer Überprüfung der Klassenräume festgestellt habe. Das Kreuz im Klassenzimmer sei in der Schul- und Ausstattungsverordnung geregelt.
Gesetzmäßiger Zustand hergestellt
Insgesamt hat die Stadt Wels 238 Klassen. In 120 hat das Kreuz gefehlt. „Wir haben es überall ergänzt“, sagte Rabl. „Warum die Kreuze gefehlt haben, können wir nicht genau sagen. Das hat wahrscheinlich vielfältige Gründe“. Aber jetzt sei der gesetzmäßige Zustand wieder hergestellt.
Wichtiges Zeichen für heimische Kultur
Mit dieser Maßnahme hat Rabl nicht nur dem Gesetz entsprochen, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die abendländische Kultur gesetzt, die im vorauseilendem Gehorsam linker Politiker gegenüber dem Islam immer mehr in Bedrängnis gerät.
Rabl, der in seiner zweiten Periode mit absoluter Mehrheit regiert, übernahm Wels von der SPÖ mit einem riesigen Schuldenberg. In seiner Amtszeit gelang es ihm nicht nur, die gesamten Schulden zurückzuzahlen – in diesem Jahr sind sogar millionenteure Investitionen ohne Kreditaufnahme möglich.
