Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ hat ergeben, dass Steuergeld in Höhe von jährlich rund 26 Millionen Euro für Unterricht an österreichischen Pflichtschulen ausgegeben wird, bei dem die Erstsprache nicht Deutsch ist. Dies führe zu Parallelgesellschaften und mangelnder Integration.
Schulunterricht auf Türkisch
Einen „bildungspolitischen Offenbarungseid“ nennt es der FPÖ-Nationalratsabgeordnete, Harald Schuh, wenn die Politik „mit 26 Millionen Euro Steuergeld ein Programm finanziert, das Integration konterkariert.“ Die Zahlen sind in der Tat schockierend. In einer Volksschule in Freistadt werden, laut Informationen der FPÖ, 32 Schüler auf Türkisch unterrichtet. Bemerkenswert hierbei ist, dass von den 32 Schülern, 24 die österreichische Staatsbürgerschaft haben. Schuh stellt vor diesem Hintergrund die berechtigte Frage: „Wie passen massive Deutsch-Mängel mit der österreichischen Staatsbürgerschaft zusammen?“.
Integration wird torpediert
Nicht nur in Freistadt gibt es regulären Schulunterricht in nichtdeutscher Sprache, denn mehr als die Hälfte der dafür aufgewendeten 26 Millionen fließt in die Bundeshauptstadt nach Wien. Auch von den 354 Erstprachenunterricht anbietenden Schulen liegen über 260 in Wien. Vor zwei Jahren seien es bundesweit noch 298 Schulen gewesen, die eine solche Leistung anboten. Das heißt, während die Österreicher tagtäglich mehr Probleme durch Parallelgesellschaften erleben, wird die Integration durch derartige Projekte selbst torpediert.
„Wer Österreicher ist, sollte maximal Deutsch-Nachhilfe erhalten“
Auch der Bildungssprecher der FPÖ-Niederösterreich, Helmut Fiedler, empfindet diesen Zustand als untragbar. Er schreibt in einer Presseaussendung: „Dass Schüler mit einem rot-weiß-rotem Pass Unterricht in Türkisch auf Kosten der Steuerzahler erhalten, ist absolut inakzeptabel“. Und weiter: „Wer Österreicher ist, sollte maximal Deutsch-Nachhilfe erhalten. Alles andere konterkariert die Integration und fördert die Bildung von Parallelgesellschaften.“ Tatsächlich stellt sich die Frage, warum Schüler in einem Land, dessen Amtssprache Deutsch ist, in der Schule zuerst eine andere Sprache lernen sollten. Fiedler fordert deshalb: „Wer seine Muttersprache der deutschen Sprache vorzieht, soll in seine Heimat zurückkehren“.
