Nachdem die Meldung einer, von Steuergeldern finanzierten, Mode-Studie für Aufruhr sorgte, hat die FPÖ sich nun zu Wort gemeldet und fordert deren sofortige Einstellung. Wendelin Mölzer bezeichnet die Studie als „reinste ideologische Gesinnungsprüfung auf Staatskosten“.
400.000 Euro Steuergeld für politische Gesinnungsprüfung
Unzensuriert berichtete bereits über den Vorfall: 400.000 Euro sollen zur Erforschung von rechtsextremen Kleidungsstilen in ein Forschungsprojekt der Wiener Akademie der bildenden Künste fließen. Untersucht werden sollen dort nicht nur klassische Neonazi-Symbole wie Bomberjacken, sondern auch „Old-Money“-Ästhetik und der „Tradwife“-Stil werden auf ihre politische Gesinnung überprüft.
Realitätsverweigerung und politische Dekadenz
Nun hat sich der Kultursprecher der FPÖ, Wendelin Mölzer, zu Wort gemeldet und sein Unverständnis für eine solche Steuergeldverschwendung zum Ausdruck gebracht. Er schreibt in einer Presseaussendung: „Während sich hunderttausende Österreicher das tägliche Leben kaum mehr leisten können, werfen die Dilettanten der Verlierer-Koalition unser Steuergeld für eine linke Modepolizei beim Fenster hinaus. 400.000 Euro für die Erforschung von Polohemden – das ist an Realitätsverweigerung und politischer Dekadenz nicht mehr zu überbieten! Hier wird der hart arbeitenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche gezogen, um die links-woken Fantasien einer völlig entrückten Blase zu finanzieren“.
Feindbilder werden konstruiert und normale Bürger stigmatisiert
In einer parlamentarischen Anfrage an Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner fordert die FPÖ nun eine lückenlose Aufklärung. Besonders der Umstand, dass selbst alltägliche Kleidungsstücke kriminalisiert und als „parasitär“ bezeichnet werden, sorgt für Kopfschütteln. „Das ist keine Wissenschaft, das ist reinste ideologische Gesinnungsprüfung auf Staatskosten. Unter dem Deckmantel der Forschung wird hier ein linkes Beschäftigungsprogramm am Leben erhalten, das einzig und allein dem Zweck dient, normale Bürger zu stigmatisieren und neue Feindbilder zu konstruieren. Wer heute ein Polohemd trägt, ist für diese Herrschaften morgen offenbar schon ein Fall für den Staatsschutz. Diese linksradikale Pseudowissenschaft ist ein Schlag ins Gesicht jedes Steuerzahlers und schadet dem Forschungsstandort Österreich massiv“, so der freiheitliche Kultursprecher weiter.
