Grenzzaun Ceuta

Die illegalen Einwanderer aus Marokko mussten nur wenige Meter um den Grenzzaun schwimmen – schon waren sie im EU-Land Spanien.

1. August 2026 / 08:09 Uhr

Von wegen gefährlicher Meerweg: Einwanderer mussten nur wenige Meter schwimmen

Der Migranten-Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta mit mehr als 60.000 Menschen hat mit einem Märchen aufgeräumt: Die EU-Außengrenzen werden entgegen der Behauptung aus Brüssel nicht ausreichend geschützt. Und die Mär in manchen Medien, dass die marokkanischen Einwanderer einen gefährlichen Meerweg hinter sich hätten, kann nur in Unkenntnis der Örtlichkeit erfolgt sein. 

Grenzzaun hört plötzlich auf

Die Exklave Ceuta ist Teil des politischen Gebietes Spaniens, der vom Rest durch Grenzen abgetrennt und nur über fremdes Gebiet zu erreichen ist. Wer die Örtlichkeit kennt, weiß, dass man nur ein paar Meter rund um die Zäune schwimmen muss, um nach Spanien zu gelangen. Ein unzensuriert-Redakteur, der das Gebiet vor einigen Jahren besucht hat, wunderte sich schon damals, wieso der Grenzzaun plötzlich aufhört.

Migranten plünderten Geschäfte

Was sich am Donnerstag und Freitag in Ceuta abgespielt hat, kam einer Invasion gleich und legte offen, wie verwundbar die EU bei ihrem Grenzschutz tatsächlich ist. Die Polizei wurde den Massen nicht Herr. Migranten plünderten Geschäfte. Supermärkte mussten schließen und unter Polizeischutz gestellt werden. Ein einziges Bild des Grauens – und es waren, wie schon in den Jahren der Flühtlingskrise 2015 und 2016, nur junge Männer, die illegal die Grenze überschritten haben. 

Stocker mit “Witz des Tages”

Die heimische Politik reagierte konsterniert. Erst als FPÖ-Chef Herbert Kickl die Verlierer-Ampel aufforderte, zu den Ereignissen Stellung zu nehmen und für einen völligen Asylstopp und echten Grenzschutz zu sorgen, reagierte ÖVP-Kanzler Christian Stocker. Seine Aussage, „kein einziger illegaler Migrant aus Spanien wird nach Österreich gelangen“, wurde vom FPÖ-Nationalratsabgeordneten Peter Wurm als „Witz des Tages“ verspottet.

Linke wollen Einwanderer auf EU-Staaten aufteilen 

Man hätte sich eine Ansage wie von Italiens Regierungschefin Girogia Meloni gewünscht, die ankündigte, Spanien aus dem Schengen-Raum zu werfen. Linke Politiker dagegen votierten dafür, Spanien mit dem Problem nicht alleine zu lassen und die Migranten im EU-Raum aufzuteilen. 

Verheerende Folgen bis heute

Kickl sagte, es sei oberste Pflicht der Regierung, vorausschauend zu agieren, anstatt die fatalen Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. In einer Aussendung meinte er: 

Im Katastrophenjahr 2015 haben verantwortungslose Systempolitiker mit der naiven Parole „Wir schaffen das“ die illegale Masseneinwanderung über Österreich rollen lassen. Die verheerenden Folgen spüren die Menschen bis heute jeden Tag. Seit damals sind rund 450.000 illegale Einwanderer unter dem Asyl-Deckmantel in unser Land geströmt. Die Bilanz dieses Versagens ist eine Kriminalitätsexplosion mit Massenvergewaltigungen und Messerangriffen, eine allgegenwärtige islamistische Terrorgefahr und die völlige Überlastung unseres Sozialsystems, das eigentlich für unsere Bürger geschaffen wurde, wenn sie in Not geraten.

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