Bundeskanzler Friedrich Merz (mit seinem SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil) erlebt laut Forsa-Chef ein historisches Umfrageloch.

12. Mai 2026 / 16:16 Uhr

Forsa-Chef zu Merz-Umfrage: „So etwas haben wir noch nie gesehen“

Laut der jüngsten Forsa-Umfrage geben nur noch elf Prozent der Befragten an, mit der Arbeit der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden zu sein. 87 Prozent äußerten sich unzufrieden. Im Juli 2025 hatte die Zufriedenheit noch bei 38 Prozent gelegen.

Forsa-Geschäftsführer Peter Matuschek zeigt sich gegenüber „Bild“ erstaunt über die Entwicklung. Wörtlich erklärte er:

„So etwas haben wir noch nie gesehen.“

Auch bei der Zufriedenheit mit dem Bundeskanzler persönlich erreicht Merz ein neues Tief. Nur noch 15 Prozent der Deutschen sind demnach mit seiner Arbeit als Kanzler zufrieden – ein Wert, den Forsa bisher in dieser Form nicht gemessen hat.

Als Hauptgründe für den Vertrauensverlust nennt Matuschek gegenüber „Bild“:

  • „Ankündigungen ohne Folgen“
  • „gebrochene Wahlversprechen“
  • „mangelhafter Führungsstil“

Diese Faktoren hätten zu einem Vertrauensverlust „in atemberaubendem Tempo“ geführt.

AfD klar vorn

In der Sonntagsfrage liegt die AfD mit 27 Prozent vor der Union (22 Prozent) und der SPD (zwölf Prozent). Die Grünen erreichen 15 Prozent.

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