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Screenshot / Facebook / ATGIF

Auf der Facebook-Seite der ATIGF wurde für die Wahl von Berivan Aslan geworben.

25. Dezember 2019 / 09:41 Uhr

Ex-Grün-Abgeordnete Aslan beschimpft Identitäre – selbst bei Linksextremen aktiv

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die ehemalige Grünen-Abgeordnete Berivan Aslan tut das aber: Einerseits beschimpft sie auf Twitter die Identitären, andererseits ist sie selbst in linksextremen Terrorkreisen aktiv.

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Pressekonferenz im Ernst-Kirchweger-Haus

Konkret gibt es Berührungspunkte Aslans zur Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich (ATIGF). So ist in einem Bericht der Zeitung Kurier Berivan Aslan (neben anderen ATIGF-Vertretern wie Can Tohumcu) bei einer Pressekonferenz am 9‎.‎ August 2016 zu sehen. Die Pressekonferenz fand in den ATIGF-Räumlichkeiten im wichtigsten Zentrum des Wiener Linksextremismus, dem Ernst-Kirchweger-Haus in Favoriten, statt. Im Hintergrund von Berivan Aslan ist ein großes Wandbild mit dem ATIGF-Logo zu sehen.

Weiters wurde 2017 auf der Facebook-Seite von ATIGF unter anderem für die Wahl Aslans geworben. Diese Wahlwerbung ging so weit, dass sogar ein entsprechendes Ausfüllmuster mit türkischer Erklärung gepostet wurde. Allerdings galt dies offenbar nicht für ganz Österreich, denn die linksextreme Sozialistische Linkspartei (SLP) rühmte sich damit, die ATIGF habe in Wien und Oberösterreich dazu aufgerufen, für die SLP-Kandidaten zu stimmen.

Laut bundesdeutschem Verfassungsschutz terroristische Vereinigung

ATIGF ist Teil der ATIK (Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa) – eines kommunistisch ausgerichteten Dachverbandes von national organisierten Vereinigung türkischer Migranten. Der bundesdeutsche Verfassungsschutz sieht die ATIK wiederum als eine Tarn- und Nebenorganisation der ausländischen, terroristischen Vereinigung TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch), die neben den beiden sowjetischen Diktatoren auch dem chinesischen Schlächter Mao Tse-tung nahesteht. Die TKP/ML ist in Deutschland seit 45 Jahren verboten und wird in der Türkei seit 2007 als Terrororganisation eingestuft. Sie soll sich unter anderem mit der kurdisch-kommunistischen Terrorgruppe PKK zu einer militanten Bewegung zusammengeschlossen haben, die mit Gewalt gegen die AKP-Regierung von Präsident Erdogan vorgehen will.

Propaganda und Spendensammeln für Terroristen

Die Tarnorganisationen der TKP/ML kümmern sich im Wesentlichen um die Werbung neuer Mitglieder und die Realisierung propagandistischer Aktionen. Zur Unterstützung der Mutterpartei in der Türkei werden jährliche Spendenkampagnen initiiert. Daneben sind weitere Einnahmequellen Erträge aus Veranstaltungen und Erlöse aus dem Verkauf von Publikationen. In München, wo zehn Mitglieder der Terrorgruppe seit mehr als dreieinhalb Jahren vor Gericht stehen, wird der Prozess von regelmäßigen Protesten linksextremer Gesinnungsfreunde der Angeklagten begleitet – sowohl im Internet als auch auf der Straße.

Berivan Aslan bewegt sich also in linksextremen Kreisen, ja sogar in linksextremen Terrorkreisen. Und sie schimpft auf die Identitären, die bisher nur durch harmlose Demonstrationen aufgefallen sind und von allen Vorwürfen, die die Staatsanwaltschaft jemals gegen sie erhob, freigesprochen wurden. Siehe auch hier.

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