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Die Hysterie um die 16-jährige „Klima-Aktivistin“ Greta Thunberg will FPÖ-Chef Norbert Hofer nicht mitmachen, wie er bei der Wahlkonfrontation Donnerstag Abend im ORF betonte.

27. September 2019 / 12:42 Uhr

„Zöpferl-Diktatur“: Hofer traut sich zu sagen, was viele denken!

Endlich hat sich jemand getraut zu sagen, was sich viele Menschen schon lange denken: FPÖ-Parteichef Norbert Hofer, in der ORF-Live-Sendung gestern, Donnerstag, von Claudia Reiterer gefragt, was die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg besser mache als alle Regierungen, antwortete:

Gar nichts. Wir leben in einer Demokratie. Diese junge Dame ist von niemandem gewählt worden. Deshalb haben wir auch den Klimanotstand (Beschluss von ÖVP, SPÖ, Neos, Jetzt und Grünen im Nationalrat, Anm.) nicht mitgetragen. Ich meine, was kommt als Nächstes? Das Klima-Kriegsrecht? Wir wollen keine Zöpferl-Diktatur.

Ärger über „Greta-Hysterie“

Das war freilich Wasser auf die Mühlen der übrigen Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl, vor allem Peter Pilz von der Liste Jetzt und Werner Kogler von den Grünen echauffierten sich über Hofers Wortmeldung. Kogler bat Hofer sogar, seinen Ausdruck zurückzunehmen. Wie zu erwarten, stürzte sich auch der Mainstream auf den FPÖ-Spitzenkandidaten.

Schaut man aber in die sozialen Medien, ist das Bild ein völlig anderes. Da gehen teilweise die Wogen hoch über die „Greta-Hysterie“. Sogar ein prominenter ÖVP-Politiker aus Niederösterreich teilte auf Facebook ein Posting des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert, der Greta Thunberg nach ihrer Rede beim UN-Klimagipfel alös „ignorant, arrogant und verwöhnt!“ bezeichnete.

Thunberg: „Ihr habt mir meine Kindheit genommen“

Vor der UNO sagte Thunberg: „Ihr habt mir meine Kindheit genommen und zerstört unsere Zukunft“. Dem widersprach Sichert:

Nein, Greta, wir haben dafür gesorgt, dass Du in einer Gesellschaft aufwachsen konntest, in der Du kostenlos die bestmöglichste Schulbildung bekommst (wenn Du denn mal zur Schule gehen würdest), die für Dich in allen Notlagen sorgt und Deine Krankheit unentgeltlich behandelt, in der Du keinerlei materielle Not kennenlernen musstest und die Dir ermöglicht, dass Du Sonntags vergnügt durch die üppige Natur gleich vor Deiner Haustür radeln kannst, statt arbeiten zu müssen!

https://www.facebook.com/sichertmartin/photos/a.1510391619257066/2116728615290027

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, interpretierte ein Bild von Angela Merkel mit Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel so, als würde Merkel bei Thunberg um Audienz bitten.

Hier noch ein Schmankerl, das zeigen soll, wie Greta Thunberg antwortet, wenn ihr einmal kein Drehbuch zur Verfügung steht.

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