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16. November 2011 / 21:26 Uhr

Polizeidirektor warnt vor islamistischer Unterwanderung

BildObwohl sie von den Meinungsmachern konsequent geleugnet wird, zieht sich die Islamisierung nach wie vor durch Österreichs Städte. Selbst der Grazer Polizeidirektor äußerte sich nun in einem Interview mit der Kleinen Zeitung dahin gehend, dass es sehr wohl islamistische Machtbestrebungen gebe, die immer deutlicher zutage treten – beispielsweise indem Fundamentalisten mit der Dschihad-Flagge auf dem Hauptplatz posieren.

 

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Der Polizeidirektor berichtet über extremistische Umtriebe in Graz.
Foto: wikimedia / gugganij / (CC BY-SA 3.0)

Laut Direktor Alexander Gaisch sind besonders die Moscheen Anlass zur Besorgnis: "Für ihre Moschee in der Herrgottwiesgasse haben die Bosnier Kosten von zwölf Millionen Euro genannt. Das kann nicht durch die Vereinsmitglieder allein finanziert werden. Wir vermuten, dass ausländische, wohl saudi-arabische Kräfte dahinterstecken. In Bosnien war das so und dort gibt es heute Probleme." Die Moscheen, so Gaisch, böten zudem ein kulturelles und soziales Zentrum und ermöglichten so einen anderen Lebensstil der Moslems – verbunden mit einer höheren Geburtenrate. Die steigende Anzahl der Vertreter solch fremder Kulturen habe ihre Konsequenzen: "Sie werden ja auch sukzessive in die politischen Vertretungen kommen, in den Gemeinderat und in den Landtag."

Natürlich konnten diese klaren Ansagen nicht ohne rot-grüne Empörung über die Bühne gehen: SPÖ-Klubchef Herper hält sie für "entbehrlich" und "verstörend", sie verstießen gegen die "offizielle Linie der Stadt Graz". Auch die Grünen erklärten, es sei nicht die Aufgabe der Polizei, "die Bevölkerung zu verunsichern".


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Gaisch widerspricht dieser Vermutung: Er sei gezwungen, alle Fakten zu sehen, so auch die Dschihad-Flagge. Aus der FPÖ erhält der Polzeidirektor Unterstützung: "Die Politik ist aufgefordert, die Warnungen und Aussagen der Sicherheitsbehörden ernst zu nehmen", sagt Klobobmann Armin Sippel und kritisiert reflexartige Reaktion auf das Interview: "Bei jeder kritischen Äußerung seitens der Polizei treten zumeist linkspolitische Parteigänger auf und maßen sich an, die Lage besser beurteilen zu können."


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