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19. Mai 2013 / 02:00 Uhr

FPÖ setzt sich für das Wiener Volkskundemuseum ein

Als einzige Parlamentspartei setzt sich die FPÖ für den Erhalt des Wiener Volkskundemuseums ein. Während das Kulturministerium unter Claudia Schmied (SPÖ) das Völkerkundemuseum und seine Umwandlung zum „Weltmuseum“ mit nicht weniger als 27,5 Millionen Euro subventioniert, ist Schmied das Volkskundemuseum lediglich 400.000 Euro an Förderung wert. Bereits seit 2009 hat FPÖ-Kultursprecherin Heidemarie Unterreiner immer wieder Initiativen für das Volkskundemuseum gestartet. Nun möchte Unterreiner von Schmied Auskunft darüber, wie die finanzielle Dotation des Museums in der Wiener Josefstadt künftig aussieht. Denn die Zukunft dieser Kulturinstitution ist bedroht und man gewinnt den Eindruck, dass dies ideologisch von den SPÖ-Kulturverantwortlichen in Stadt und Bund sogar gewünscht wird.

Wie viel ist des Volkskundemuseums wert?

Unterreiner möchte nun wissen, ob das Kulturministerium daran denkt, das Volkskundemuseum endlich als gleichwertig anzusehen und auch finanziell als Bundesmuseum zu dotieren. Die objektiven Grundlagen für eine solche längst notwendige Aufwertung wären jedenfalls vorhanden, wie die Kultursprecherin betont:

Das Österreichische Museum für Volkskunde nimmt seit seiner Gründung eine bedeutende Stellung innerhalb der europäischen Kulturmuseen ein. Aufgrund seiner umfangreichen Sammlungen und Forschungstätigkeit zur Volkskunst und Regionalkultur Österreichs, seiner Nachbarländer (ehemaligen Kronländer) und der Geschichte der ehemaligen Monarchie ist es nicht nur das größte seiner Art in Europa, sondern auch einzigartig und bedeutend für einen wichtigen Blickwinkel unserer Geschichte. Das Museum wäre ein wichtiger Ort des wissenschaftlichen und kulturellen Dialogs in einem sich politisch und gesellschaftlich neu formierenden Europa.

 Es würde einen entscheidenden Beitrag zur Kulturanalyse leisten, die Gemeinsamkeiten aber auch Differenzierungen erfasst und somit zum besseren Verständnis der eigenen Kultur beiträgt. Gerade in einem vereinten Europa ist es nämlich wichtig sich mit dem Kulturerbe Österreichs und somit mit der österreichischen Identität auseinander zu setzen.

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