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9. September 2014 / 15:00 Uhr

Hassprediger ruft in Wiener Moschee zum Dschihad auf

Immer mehr Menschen aus allen europäischen Staaten pilgern derzeit in Richtung Süd-Osten, um sich an den blutigen Auseinandersetzungen zur Erlangung eines Islamischen Staates zu beteiligen. So auch der junge Österreicher Firas H., der über Videobotschaften und per Facebook dazu aufruft, es ihm gleichzutun. Nun tauchte aber ein ganz anderes Sternchen am muslimischen “Fanatenhimmel” auf: der Imam Adnan Ibrahim rief in einer Wiener Moschee zum “wahren Dschihad” auf und gilt mitunter darum auch als Star in seinen Kreisen

Hamas besser als ISIS

Es ist der 29. August 2014, mitten in Wien Leopoldstadt, als der als “liberal” bekannte Muslime Ibrahim in der Al-Shura-Moschee die Freitagspredigt hält. Interessant ist jedoch, was in diesen Kreisen als liberal bezeichnet wird, und womit man dann bei einem “radikalen” Islamisten rechnen darf. In eben jener Predigt bekamen seine Zuhörer nämlich auf arabisch erklärt, dass der gute Mann sich für seine Genossen in Syrien schäme würde.


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Nicht aber weil sie blutigen Hass verbreiten und den Islam damit in ein grob schlechtes Licht rücken würden. Viel mehr schämt er sich, weil diese den “wahren Dschihad” nicht leben würden, welcher sich gegen alle Ungläubigen richtet – anders als die terroristische Vereinigung der Hamas, welche er hoch lobt. Die Rede wurde gefilmt, übersetzt und das Ergebnis lässt einen schaudern – vor Allem in Anbetracht der Untätigkeit der österreichischen Politik und Justiz.

Hassprediger verteidigt

“Ob es euch gefällt oder nicht, ihr seid Verräter. Ihr solltet euren Brüdern der Hamas applaudieren wenn sie Raketen abschießen und das Leben (der Israelis) in eine lebendige Hölle verwandeln”, heißt es in einem Auszug seiner Rede.

“Wenn du ein Mujahid sein willst und ein Märtyrer werden, dann sollte Jihad so sein (wie Hamas) und nicht so (wie ISIS).”

Gegen den “palästinensischen Scheich mit österreichischem Pass”, wie es das Boulevardblatt Heute beschreibt, wurde aber bereits vor 8 Jahren wegen Verhetzung ermittelt. Interessant, dass ihn damals die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) massiv geschützt und verteidigt hat und nun abermals zu einer solchen Hasspredigt in die Moschee im 2. Wiener Gemeindebezirk eingeladen hat.


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