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23. Dezember 2018 / 15:08 Uhr

Venezuela: US-Gläubiger klagen Maduros Staat wegen Kreditzinsen – Türkei soll einspringen

Der Staat Venezuela wird nun vor den Kadi gezerrt. US-Gläubiger fordern Kreditzinszahlungen in der Höhe von nicht weniger als 140 Millionen US-Dollar vom linken Regime unter Staatspräsident Nicolas Maduro. Die ausständigen Zinszahlungen stammten aus einer venezulanischen Anleihe in der Gesamthöhe von 1,5 Milliarden US-Dollar, die eigentlich erst im Jahre 2034 fällig werden sollte. Abgewickelt wurde die venezulanische US-Dollar-Anleihe über die Depotbank “Bank of New York Mellon”.

Seit 2017 hatte das sozialistische Regime in Caracas den Inhabern von Wertpapieren keinen einzigen Cent mehr als Anleihe-Zinsen bezahlt. Auch der staatliche Ölkonzern PDVSA, der eigentlich auf Milliarden schweren Ölreserven sitzen würde, bedient seine Kreditlinien schon lange nicht mehr. Insgesamt sollen durch Staat und PDVSA nicht weniger als 60 Milliarden US-Dollar an Anleihen noch nicht getilgt sein.

Maduro sucht ökonomische Hilfe bei Erdogans Türkei

Da die USA und andere westliche Länder keine Unterstützung mehr an Venezuela geben wollen, solange das korrupte und diktatorische Regime des Marxisten Maduro in Caracas an der Macht ist, sucht man nach neuen Verbündeten. Unlängst wurde man beim türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan vorstellig, um ökonomische Hilfe zu erbeten.

Dieser hat bereits umfangreiche Zusagen getätigt, knüpft diese aber daran, dass sich jetzt der türkische Islamismus mit eigener Moschee und Kulturzentrum via Venezuela auch auf dem südamerikanischen Kontinent ausbreiten soll.

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