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Im idyllischen Örtchen Steinhaus am Semmering sind bis zu 200 Asylanten untergebracht – bei insgesamt nur 600 Einwohnern.

26. Jänner 2016 / 10:30 Uhr

Steirisches Asylantenheim kostet Steuerzahler mehr als drei Millionen Euro im Jahr

Eine sogenannte Sonderbetreuungsstelle für Asylwerber im steirischen Steinhaus am Semmering verschlang in nur einem Jahr Betrieb mehr als drei Millionen Euro. Dies ging nun aus einer Anfragebeantwortung durch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hervor. Eingebracht wurde die parlamentarische Anfrage von FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann. 

Monatlich über 2.000 Euro Kosten pro Person

Durchschnittlich halten sich in der Betreuungseinrichtung 124 Migranten auf. Im Novmeber 2015, zum Zeitpunkt der Anfrage, waren es 194. Die monatlichen Kosten für einen Asylanten belaufen sich dabei auf rund 2.141 Euro. Ausgestatt sind die Zimmer in der Unterkunft mit Kühlschränken, Fernsehern, Tischen und Spinden.

Alleine der Mietzins für das Objekt blief sich von September 2014 bis August 2015 auf circa 692.000 Euro. Dazu kommen Verpflegungs- und Betreuungskosten von fast 2,5 Millionen Euro.

Kunasek: Goldene Nase für Asylindustrie

Insgesamt gab der Bund, und letztlich der Steuerzahler, in einem Jahr also über drei Millionen Euro für die Verpflegung von durchschnittlich 124 Asylwerbern aus. Der steirische FPÖ-Klubobmann Mario Kunasek kritisierte die enormen Ausgaben gegenüber der Steirerkrone. Hier habe sich die Asylindustrie wieder einmal eine goldene Nase verdient, so Kunasek, der sich die Verwendung solcher Summen für einheimische Familien wünscht. 

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