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Zwei Syrer dürften den Tod eines 15-jährigen Mädchens in Innsbruck verschuldet haben.

8. Oktober 2016 / 15:00 Uhr

15-jähriges Mädchen starb, nachdem es mutmaßlich von Syrern mit Drogen vollgepumpt wurde

Am Dienstag letzter Woche war ein 15-jähriges Mädchen in einem Stiegenhaus in der Egger-Lienz-Straße am Innsbrucker Südring leblos aufgefunden worden. Letzten Donnerstag ist es verstorben.

Syrer machten sich verdächtig

Zunächst konnte daie junge Frau vom Notarzt reanimiert und mit der Rettung ins Spital gebracht werden. Wie sich nach toxikologischen Untersuchungen herausstellte, war sie mit einer Überdosis Kokain vollgepumpt worden, woran sie letztendlich verstarb.

Verständigt worden war die Rettung von einem 22-jährigen Syrer, der zunächst angegeben hatte, dass er und ein Freund von einem Fenster aus beobachtet haben wollten, dass zwei Marokkaner das Mädchen im Hauseingang abgelegt hätten. Bei der Einvernahme durch die Polizei verstrickten sich die beiden jedoch in Widersprüche. Letztendlich mussten sie eingestehen, dass sie es waren, die das Mädchen in den Hausflur gebracht hatten. Zudem sollen sie gestanden haben, dass Rauschgift mit im Spiel war.

Anzeige auf freiem Fuß

Laut Bericht von orf.at ermittelt die Staatsanwaltschaft lediglich wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und wegen des Verdachts der Weitergabe von Suchtgift an eine Minderjährige.

Untersuchungshaft wurde gegen die beiden Syrer keine verhängt.

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