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Der linke Ministerpräsident Tsipras ist bei den Griechen unten durch.

5. Januar 2017 / 14:00 Uhr

Wahl-Umfrage: Griechen haben genug von Alexis Tsipras SYRIZA-Partei

Ernüchternde Zahlen liefert das Meinungsforschungsinstitut Kappa Research zur aktuellen politischen Stimmungslage in Griechenland. Der linke Ministerpräsident Alexis Tsipras und seine SYRIZA liegen im anhaltenden Umfragetief: Nur mehr 16,5 Prozent der Befragten würden bei Parlamentswahlen Tsipras und seiner Partei ihre Stimme geben.

Die Nase vorne hat aktuell die christdemokratische Nea Dimokratia (ND) mit 22,8 Prozent Stimmenanteil bei den befragten Bürgern. Klarer Sieger bei den Griechen sind derzeit die unentschlossenen Wähler mit stolzen 27,9 Prozent. Einziger Lichtblick für Tsipras: Die Mehrheit ist derzeit noch gegen eine vorgezogene Neuwahl. 

Besserer Regierungschef: ND-Konkurrent Mitsotakis vor Tsipras

Auch bei der Frage nach dem geeigneten Regierungschef in Athen musste der linke Tsipras erheblich Federn lassen. Nur noch 18 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Tsipras ein guter Ministerpräsident mit Zukunft sei. Für seinen Konkurrenten von der ND, Kyriakos Mitsotakis, sprachen sich hingegen 23,5 Prozent der Bürger aus.

Hauptgrund für das vernichtende Ergebnis für SYRIZA und Tsipras ist einmal mehr die schlechte Wirtschaftsstimmung in Griechenland. Mit 65 Prozent haben fast zwei Drittel der Befragten den Eindruck, dass sich die Wirtschaftslage für die Griechen 2016 verschlechtert hat. Lediglich 14 Prozent sehen eine Verbesserung in ihrem Heimatland im vergangenen Jahr. Vor allem die Reformpolitik bei Steuern und Abgaben ist einmal mehr für die Griechen 2016 völlig gescheitert.

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