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Bis zu drei Millionen Zuwanderer könnten erneut über die Balkanroute kommen, warnt Slowenien.

8. Februar 2017 / 20:41 Uhr

Slowenien befürchtet Krise am Balkan nach Platzen des Türkei-Abkommens

Nach dem österreichischen Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil (SPÖ), der sich plötzlich vor einem erneuten Ansturm von Flüchtlingen fürchtet, stieß nun auch der slowenische Außenminister Karl Erjavec in dieses Horn. Auf dem Balkan könnten bald kriegsähnliche Zustände herrschen, sagte er der Welt.

Slowniens Außenminister befürchtet "unkontrollierbare Lage"

„Wenn das Abkommen scheitert und die Türkei drei Millionen Migranten weiterziehen lässt, dann wird die Migrationswelle von den Staaten an der Westbalkanroute wahrscheinlich nicht zu bewältigen sein“, befürchtet der Außenminister eine völlig unvorhersehbare und unkontrollierbare Lage im Südosten Europas.

Grenzzaun beibehalten, Militärs koordinieren

Den bereits errichteten Grenzzaun zu Kroatien will Slowenien beibehalten, bis der Ansturm an Migranten vorbei ist, was Erjaves zufolge noch nicht so schnell der Fall sein werde. Er erwartet nun, wie auch Österreich, eine enge militärische Zusammenarbeit, weil Slowenien ansonsten zur Sackgasse für tausende Migranten werden könnte.

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