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Ukraines Staatspräsident Poroschenko hat ein Verbot russischer Literatur dekretiert.

31. Dezember 2016 / 10:44 Uhr

Ukrainisches Regime erlässt Bücherverbot gegen russische Literatur

Einen weiteren autoritären Akt setzt das ukrainische Regime in Kiew. Die Staatsregierung unter Führung von Präsident Petro Poroschenko hat ein weitreichendes Bücherverbot gegen russische Literatur erlassen. Im Kampf gegen Russland setzen Poroschenko und seine Mitstreiter jetzt auf eine komplette kulturelle Abschottung gegenüber Moskau.

Veröffentlichungen, die den russischen Standpunkt im aktuellen Ukraine-Konflikt stützen oder Kritik am gegenwärtigen Regime beinhalten, sollen nicht mehr vertrieben werden dürfen.

Zensur: Bereits 2015 Verbot von 38 Veröffentlichungen

Das aktuelle Bücherverbot ist aber nicht der erste Schritt in Richtung Zensur in der Ukraine. Bereits im Sommer 2015 wurden in einer ersten Verbotswelle 38 Autoren und Werke auf den Index in Kiew gesetzt.

Darüber hinaus ließ man in der Vergangenheit bereits durch die staatliche Medienaufsichtsbehörde die Ausstrahlung von Filmen und Fernsehserien in der Ukraine verbieten.

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