Nachdem ein 23-jähriger Libanese im Dezember 2025 in einer Flüchtlingsunterkunft einen erst 16-Jährigen angegriffen hatte, muss sich der mutmaßliche Täter ab heute, Mittwoch, für zwei Tage vor dem Landesgericht in Linz wegen versuchten Mordes und Körperverletzung verantworten. Obwohl das Opfer lebensgefährlich verletzt wurde, konnte es durch eine Not-OP gerettet werden.
Mädchen riefen um Hilfe
Bezüglich des genauen Tathergangs gibt es noch offene Fragen, die vor Gericht geklärt werden sollen. Bekannt ist, dass der mutmaßliche Täter sich mit einem weiteren Libanesen und drei Mädchen auf einem Zimmer befand. Die Mädchen hatten in der Folge wohl einen Hilferuf an einen Freund gesendet. Als dieser eintraf, wurde er von dem Libanesen niedergestochen. Dieser gibt die Messerstiche zu, beteuert aber, es habe sich um Selbstverteidigung gehandelt.
„Wer sich nicht an unsere Regeln hält, hat Österreich zu verlassen!“
Die Linzer FPÖ-Gemeinderätin Patricia Haginger sagte dazu: „Als Sicherheitspartei warnen wir seit Jahren vor solchen Entwicklungen. Dieser Fall zeigt erneut, dass fehlende Kontrolle und mangelnde Konsequenz in sensiblen Bereichen wie Flüchtlingsunterkünften zu gefährlichen Eskalationen führen können“. Im Falle von Gewalttaten, so Haginger, müsse es Abschiebungen geben: „Bei schwerwiegendem Fehlverhalten muss auch klar gesagt werden: Wer sich nicht an unsere Regeln hält, hat Österreich zu verlassen!“
