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FPÖ-Landtagsabgeordneter Paul Stadler hofft, dass die rot-pinke Stadtregierung zum Schutz des Feldhamsters gegen die Flächen-Umwidmung stimmt.

FPÖ-Landtagsabgeordneter Paul Stadler hofft, dass die rot-pinke Stadtregierung zum Schutz des Feldhamsters gegen die Flächen-Umwidmung stimmt.

Geschützter Feldhamster kommt Bürgern im Kampf gegen Bauvorhaben zu Hilfe

Der frühere Bezirksvorsteher von Wien-Simmering und nunmehrige Landtagsabgeordnete Paul Stadler (FPÖ) kämpft seit Jahren gegen die weitere Bodenversiegelung im Ortsteil Kaiserebersdorf. Bislang konnte auch eine Petition mit tausenden Unterschriften die Stadt Wien von ihren Bauplänen nicht abhalten. Jetzt aber melden sich Tierschützer zu Wort.

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Tierschutzverein meldet sich zu Wort

Konkret geht es um den Bau von 750 Wohnungen auf dem Areal des Weichseltalwegs beim Zentralfriedhof in Wien-Simmering. Bei der betroffenen Fläche, behauptet der Wiener Tierschutzverein, handle es sich nicht um eine isolierte Population des Feldhamsters, sondern um ein „hochgradig vernetztes Gesamtsystem“, das zahlreichen geschützten Arten als Lebens-, Fortpflanzungs- und Ruhestandort diene. 

Fataler Verstoß gegen Artenschutz

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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) habe zum wiederholten Male die Stadt Wien gemahnt, dem strengsten Schutz des Feldhamsters, der vom Aussterben bedroht ist, nachzukommen, schrieb die Leiterin der Stabstelle Recht des Wiener Tierschutzvereins in einer E-Mail an Stadler. Weil eine Umwidmung der Fläche in „Bauland“ zu einem fatalen Verstoß gegen den Artenschutz führen würde, wurde der freiheitliche Landtagsabgeordnete dazu aufgefordert, dieser Umwidmung im Wiener Gemeinderat keinesfalls zuzustimmen. 

Abstimmung im Wiener Gemeinderat

Die Tierschützer haben bei Paul Stadler ein offenes Ohr gefunden, denn wie kein Zweiter setzt sich der FPÖ-Mandatar gegen die drohende Versiegelung von Grünflächen in seinem Bezirk ein. Sein Argument: Es gibt genügend bereits versiegelte Flächen entlang der Simmeringer Hauptstraße, um dort Wohnungen zu errichten. Nagurjuwele wie im Bereich des Weichseltalwegs sollen aber erhalten werden. Am Ostersamstag hatten dort Anrainer gegen das Bauvorhaben demonstriert – und zwar mit Paul Stadler in ihrer Mitte. Im Wiener Gemeinderat wird voraussichtlich am 27. April über die Umwidmung der Fläche abgestimmt. 

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