Im Bild Bundeskanzler Christian Stocker (m.), Vizekanzler Andreas Babler (l.) und Bundesministerin Beate Meinl-Reisinger (r.) beim Doorstep.

Während sich die Verlierer-Ampel die teuerste Regierung aller Zeiten mit den meisten Mitarbeitern (fast 400 kosten pro Monat 3,3 Millionen Euro) leistet, geht es mit der Wirtschaft im Land weiter steil bergab.

26. November 2025 / 10:15 Uhr

Ein Desaster! Fehlende Industrie-Strategie zeigt Zustand der Verlierer-Ampel

Fast jeden Tag eine Insolvenz-Meldung, Rekord-Arbeitslosigkeit und eine Inflation, die es in sich hat. Was macht die Verlierer-Ampel? Sie schläft weiter in der Pendeluhr, wie es der scheidende Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (ÖVP) schon im Oktober ausgedrückt hat. Versprochen wurde eine Strategie, doch diese wird immer wieder verschoben.

Kein Handeln in Sicht

Seit die Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und Neos nach der Angelobung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 3. März ihre Arbeit aufgenommen hat, warten die Österreicher auf Maßnahmen, die die Wirtschaft ankurbeln und den Menschen Hoffnung geben. Versprochen wurde, dass bis Herbst eine Strategie dafür ausgearbeitet werde. Schon diese Aussage verwunderte, war doch rasches Handeln angesagt. Doch jetzt ist klar: Heuer kommt von der Verlierer-Ampel überhaupt nichts mehr.

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


Aussagen wirken verstörend

Es ist „dillettantisch, chaotisch und ein Desaster“ beschreibt die Kronen Zeitung diesen Zustand. Mittwoch vor einer Woche sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer in der „ZIB2“: „Die Industrie-Strategie wird fertiggestellt bis Jahresende“. Gestern, Dienstag, kam die Meldung, dass die Industrie-Strategie auf 2026 verschoben wird.

Claus Pándi sagte dazu in einem Krone-Kommentar:

Dass Hattmannsdorfer in der „ZIB 2“ noch anderes versprochen hatte, ist allerdings verstörend. Entweder er wusste es nicht besser, oder er hat nicht die Wahrheit gesagt. Jeder, der wollte, konnte seit Wochen aus den Beraterkreisen von ÖVP und SPÖ hören, dass die Regierungsgespräche über die Pläne für die Industrie dilettantisch und chaotisch verlaufen.

Wertlose Leerformeln

Statt wirklich in die Gänge zu kommen verlieren sich die handelnden Personen in wertlosen Leerformeln, die an jedem x-beliebigen Tag seit 1960 hätten gesagt werden können, wie Pándi schrieb:

Hattmannsdorfer sagt nun: „Es braucht einen umfassenden Maßnahmenplan zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit.“ Peter Hanke, SPÖ-Infrastrukturminister, sagt: „Mir ist wichtig, dass davon auch die Menschen profitieren.“ Josef „Sepp“ Schellhorn, Neos-Deregulierungsstaatssekretär, sagt: „Um den Industriestandort Österreich zukunftsfähig zu machen, brauchen wir zusätzlich auch weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe.“

Dazu fällt einem nur noch ein Werbeslogan der linken deutschen Tageszeitung Junge Welt ein:

Sie lügen wie gedruckt, wir drucken ihre Lügen.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

1.

Apr

16:39 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
++ Brandmauer im EU-Parlament erneut gefallen! ++
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.