Die NGOs sind ins Visier der FPÖ geraten – so auch die „asylkoordination österreich“, die kräftig abkassiert. Zuerst vom grünen Ex-Sportminister Werner Kogler, jetzt auch von seinem Nachfolger Andreas Babler (SPÖ).
12.000 Euro für Werkvertrag
Wie die Tageszeitung Heute zuerst berichtete, hat FPÖ-Sportsprecher Markus Leinfellner im Zuge seiner parlamentarischen Anfrage an Babler herausgefunden, dass die „asylkoordination österreich“ unter der schwarz-grünen Regierung 206.770,92 Euro erhalten habe. Dazu sei auch noch ein Werkvertrag beziehungsweise Dienstleistungsvertrag über exakt 12.000 Euro gekommen. Diese Förderung setze der rote Sportminister nun fort – so seien von ihm bisher 137.635,88 Euro geflossen.
Zweckentfremdung der Fördergelder
Der Asylverein brachte es also dank Schwarz-Grün und der Verlierer-Ampel auf 356,406,80 Euro Subvention. Brisant: Das Geld soll aus dem Titel „Bundessportförderungsgesetz“ ausbezahlt worden sein. Gegenüber Heute sagte FPÖ-Sportsprecher Leinfellner:
Die Bundessportförderung gehört unseren Sportvereinen, und nicht einer Asyl-NGO. Diese Regierung hat die Sportförderung aufgrund der desaströsen Budgetsituation um 15 Prozent gekürzt, es fehlt das Geld für eine tägliche Turnstunde an den Schulen – gleichzeitig schüttet der rote Vizekanzler das Füllhorn über Asylvereinen aus. Das ist in meinen Augen eine Zweckentfremdung der Fördergelder. Ich bin auf Bablers Antworten wirklich gespannt.
“Völlig irre”
FPÖ-Chef Herbert Kickl kann diese Vorgangsweise nicht nachvollziehen. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:
Das ist doch völlig irre: Es fehlt das Geld für eine tägliche Turnstunde an den Schulen, aber Babler schüttet das Füllhorn über Asylvereinen aus. Muss man das verstehen?
