Der “Klub slowenischer Studentinnen in Wien” ruft zur Demonstration am 10. Oktober in Klagenfurt auf. Es soll ein Protest gegen die offiziellen Feierlichkeiten zur Kärntner Volksabstimmung sein. Am 10. Oktober 1920 hatte sich nach dem Zerfall der Habsburger-Monarchie die Mehrheit der Bevölkerung Südostkärntens für einen Verbleib bei der damals noch jungen Republik Österreich ausgesprochen. Ein Blick auf die Internetpräsenz des Vereins zeigt schnell, dass er dem linksextremen Spektrum zuzuordnen ist.
Reaktion auf Peršmanhof-Vorfall
Wie die Kleine Zeitung berichtet, wird die Demonstration im Anschluss der offiziellen Feierlichkeiten am Domplatz durchgeführt werden. Die Initiatoren aus Wien sind dabei jene Aktivisten, die auch bei der aufgelösten Veranstaltung am PerÅ¡manhof vor wenigen Wochen beteiligt waren. Der Vorfall wurde breit in den Medien diskutiert, da ein “Antifa” Seminar im besagten Hof, der als Gedenkstätte gegen den Nationalsozialismus dient, aufgelöst worden war. Die Polizei stufte die Veranstaltung als den Platz entwürdigend ein, die Gegenseite wirft den Beamten übermäßige Härte vor. Die Demonstration der Slowenen ist laut Selbstaussage eine direkte Reaktion auf die Geschehnisse.
Veranstalter leben gar nicht in Kärnten
Doch die Initiative kommt nicht etwa direkt aus der Region, nicht einmal aus Kärnten, sondern aus der Millionenstadt Wien. Dabei reicht ein schneller Blick auf die Internetpräsenz der Veranstalter, des “Klubs slowenischer Studentinnen in Wien”, um sofort festzustellen, dass es sich um eine linksextreme Gruppierung handelt, die der “Antifa” zuzuordnen ist. Geworben wird für den “antifaschistischen Winter”, in Nachrichten wird gegen das starke Wahlergebnis der “braunen” FPÖ gehetzt, und allein die optische Aufmachung der Seite mit rotem Stern im Logo erinnert stark an Werbung für militante Partisanen.
Friedliches Gedenken von Linken vereinnahmt
Am 10. Oktober wird in Kärnten an die Ereignisse von 1920 gedacht, als nach einem blutigen Abwehrkampf gegen die illegale Besetzung Südkärntens durch Jugoslawiens eine Volksabstimmung abgehalten worden war, dank derer Südkärnten mit Ausnahme des Kanaltals und Tarvis (hier wurde keine Abstimmung zugelassen) deutsch und bei Kärnten verblieben ist. Das Datum dieses demokratischen Aktes wird seit jeher von den Kärntnern mit friedlichen Feierlichkeiten begangen. Dass es Studenten aus Wien braucht, die hier Öl ins Feuer gießen, obwohl die Lokalbevölkerung beider Völker an gar keinem Konflikt interessiert ist, ist ein Beispiel dreister Vereinnahmung und des Allerwelts-Anspruchs der sozialistischen Idee, die am Rücken Unbeteiligter ausgetragen wird.
