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Herbert Kickl

Jetzt sei es an der Zeit, die Bedeutung Österreichs als neutrales Land ins Spiel zu bringen, um das sinnlose Blutvergießen in der Ukraine zu beenden, kommentierte Kickl Putins Friedensabsichten.

25. Mai 2024 / 15:02 Uhr

Ukraine-Krieg: Jetzt könnte die Stunde des neutralen Österreichs schlagen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit der Ukraine erneuert. Ein wirklich neutrales Österreich könnte da eine besondere Rolle einnehmen.

Frieden in greifbarer Nähe

Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte eine “hochrangige Quelle aus dem Umfeld des russischen Präsidenten”:

Putin kann so lange kämpfen, wie es nötig ist, aber Putin ist auch zu einem Waffenstillstand bereit.

Unter bestimmten Bedingungen sei Putin bereit, den Ukraine-Krieg vorerst zu beenden, hieß es weiter.

Blutvergießen endlich beenden

FPÖ-Chef Herbert Kickl sagte daraufhin in einer Aussendung:

Jetzt ist es an der Zeit, die Bedeutung Österreichs als neutrales Land ins Spiel zu bringen, um das sinnlose Blutvergießen in der Ukraine zu beenden.

In der Tradition großer Staatsmänner wie Bruno Kreisky sei die österreichische Bundesregierung aufgerufen, diese neue Situation zu nützen, um Österreich aktiv als neutralen Ort für weiterführende Verhandlungen anzubieten. Damit könne dieser sinnlose Konflikt endgültig beendet werden.

EU hat Ruf als Friedensprojekt ramponiert

Weiters sagte Kickl, dass die EU ihre „Kriegstreiberei“ endlich einstellen müsse. Wörtlich meinte er:

Die EU hat ihren Ruf als Friedensprojekt durch die falsche Ukraine-Politik bereits weitgehend ramponiert. Jetzt und für den Fall, dass die aktuellen Medienberichte stimmen, könnte die EU endlich damit beginnen, für den Frieden zu arbeiten und nicht länger den Krieg zu verlängern.

Ansehen Österreichs als neutrales Land beschädigt

Die FPÖ habe seit Kriegsbeginn als einzige Partei in Österreich die Forderung nach einem ehest möglichen Frieden in der Ukraine erhoben und sei dafür zu Unrecht als Partei der „Putin-Freunde“ verspottet worden. Mit seiner tollpatschigen diplomatischen Art, die mit zwei „Show-Besuchen“ bei den Präsidenten Putin und Wolodymyr Selenskyj ihren peinlichen Höhepunkt erlebt hätten, habe ÖVP-Kanzler Karl Nehammer das Ansehen Österreichs als neutrales Land nachhaltig beschädigt, weshalb zu Beginn des Kriegs erste Verhandlungen im NATO-Land Türkei stattgefunden haben.

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