Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Eine mit künstlicher Intelligenz gesteuerte Ampel in Hamm erforderte im April viel Geduld bei den Autofahrern.

27. April 2024 / 09:03 Uhr

Künstliche Intelligenz sollte Verkehr verbessern  – dauerrote Ampel sorgte für Ärger

60 bis 70 Prozent der heutigen Aktivitäten von Angestellten sollen sich mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) automatisieren lassen, schätzt die Unternehmensberatung McKinsey.

Theorie und Praxis

Doch nicht einmal automatische Ampeln im Verkehr lassen sich derzeit damit zufriedenstellend ersetzen, wie das Beispiel in der Stadt Hamm in Nordrhein-Westfalen zeigt. Seit Juli 2023 wird die erste, seit Anfang April eine zweite Ampel mit künstlicher Intelligenz betrieben.

Es gehe darum, den Bedarf für grünes Licht zu ermitteln und danach die Verkehrsströme zu organisieren. Wenn etwa eine Schulklasse zu Fuß kommt, erhält sie schneller und länger grün als einzelne Fußgänger. Soweit die Theorie. Für die Praxis muss sie noch verbessert werden.

Geduldsprobe für Autofahrer

Denn eine der KI-Ampeln in Hamm verordnete den Autofahrern an vielen Tagen im April zeitweise Dauerrot, obwohl keine Fußgänger in der Nähe waren. Dennoch zeigt sich die Stadtverwaltung mit den beiden KI-gesteuerten Ampeln zufrieden. An der Verbesserung wird gearbeitet.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

23.

Mai

15:23 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen