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Anrainerin MS Kagran mit Unterschriftenliste

Diese Anrainerin der MS Kagran sammelt Unterschriften gegen die Container-Klassen, die auf dem Sportplatz (im Hintergrund) aufgestellt werden sollen.

13. März 2024 / 11:47 Uhr

Aufstand gegen Container-Klassen nun auch von den Anrainern

Nicht nur Lehrer und Schüler wehren sich gegen das Stadt-Wien-Diktat, Container-Klassen für syrische und afghanische Schüler aufzustellen. Jetzt schlagen auch die Anrainer Alarm.

Anrainer starteten Petitionen

Rund um die MS Kagran in der Afritschgasse in Wien-Donaustadt sammeln die Anrainer Unterschriften gegen das Projekt, auf dem Sportplatz der Sportschule Container-Klassen zu errichten. Beim Lokalaugenschein von unzensuriert war eine Dame auch bei Schlechtwetter mit einer Unterschriftenliste unterwegs. Sie sagte:

Wir haben eine Petition gestartet und haben bereits rund 2.000 Unterschriften gesammelt.

Auch der Elternverein der Volksschule Rittingergasse in Wien-Floridsdorf will nicht tatenlos zusehen, wie der Garten der Schule mit Container-Klassen zugepflastert wird. Auch er hat eine Petition gestartet – und zwar im Internet.

Schüler verfassten Brief an “Verantwortliche”

Indessen haben die Schüler der MS Kagran, die bereits Plakate und Transparente gegen die Schließung ihres Sportplatzes gebastelt und aufgehängt hatten, ein Schreiben an die „Sehr geehrten Verantwortlichen!“ gerichtet. In diesem offenen Brief heißt es, „wir denken, dass es bessere Lösungen gibt, als uns unseren Bewegungsraum zu nehmen“.

Lehrer wollen nicht mehr unterrichten

Wie berichtet, sehen es die Lehrer der MS Kagran genauso. 40 von insgesamt 44 Pädagogen haben dafür unterschrieben, nicht mehr unterrichten zu wollen, wenn die Stadt Wien ihr Vorhaben, acht bis zwölf Container-Klassen auf dem Sportplatz aufzustellen, verwirklichen sollte.

FPÖ-Mahdalik appelliert an urlaubenden SPÖ-Bezirksvorsteher

Auf die Seite der betroffenen Schüler, Lehrer und Eltern stellte sich lediglich die FPÖ: „Schüler, Elternverein, Lehrer, Direktor und Anrainer sind vehement gegen die rosaroten Pläne, die zu Lasten von Lehr-, Lern- und Erholungsqualität sowie der Sicherheit von 350 Schülern, 40 Lehrern und 1.500 Anrainern gehen würden. Ich erwarte mir auch endlich eine Reaktion von SPÖ-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, der in der St. Martins Therme weilt und den Mund – wie immer bei heiklen Themen – nicht aufbringt. Wer schweigt, stimmt zu und ist für alle negativen Entwicklungen in und rund um die Mittelschule in der Afritschgasse mitverantwortlich“, warnt der Wiener FPÖ-Planungssprecher Toni Mahdalik den SPÖ-Kleingarten-Umwidmungs-Millionär.

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