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Bundeskanzler Scholz traf kurz vor dem von Correctiv ausspionierten “Geheimtreffen” mit Geschäftsführerin Jeannette Gusko zusammen. Aber vielleicht kann sich der vergessliche Politiker auch daran nicht mehr erinnern.

13. Feber 2024 / 13:43 Uhr

Was wusste Bundeskanzler Scholz im Vorfeld der angeblichen „Geheimkonferenz“ in Potsdamer Hotel?

Die Anzeichen verdichten sich, dass es sich beim Hetzartikel des angeblich unabhängigen „Recherchenetzwerks“ Correctiv über ein als „Geheimkonferenz“ hochstilisiertes Privattreffen in Potsdam 2023, um ein abgekartetes Spiel zwischen den „Journalisten“ und der Bundesregierung gehandelt haben könnte, um wertkonservativen Parteien und Privatpersonen nachhaltig zu schaden.

Bundeskanzler Scholz sprach mit Correctiv-Chefin

Aus der dem Online-Medium Nius vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Moosdorf geht hervor, dass es kurz vor dem angeblichen „Geheimtreffen“ im Potsdamer Landhaus Adlon am 25. November 2023 zu zwei Treffen von Correctiv und Vertretern des Bundeskanzleramts kam. Nur acht Tage vor der ausspionierten Privatveranstaltung kam es sogar zu einem persönlichen Treffen von Correctiv-Geschäftsführerin Jeannette Gusko mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Dieses soll laut Anfragebeantwortung angeblich „spontan“ am Rande der Konferenz „Ostdeutschland 2030“ am 17.11.2023 stattgefunden haben. Gusco ist in SPD-Kreisen bestens vernetzt.

Wurde Schlachtplan gegen AfD besprochen?

Schon am 7. November war die Correctiv-Geschäftsführerin zu einer Diskussionsveranstaltung im Bundeskanzleramt zu Gast, wo sie unter anderem auf den Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), traf.

Dieses Jahr finden bekanntlich in den drei östlichen Bundesländern Thüringen, Sachsen und Brandenburg Landtagswahlen statt. In allen drei Bundesländern liegt in Umfragen die AfD an erster Stelle. Mögliche Wahlsiege, die die Kartellparteien mit allen Mitteln verhindern wollen. Der von Correctiv erfundene „Skandal“ von Potsdam samt Falschinformationen und den darauf folgenden Massendemonstrationen könnte ein gemeinsam geplanter Auftakt einer Anti-AfD-Kampagne gewesen sein.

Laut Nius kam es in den letzten vier Jahren, so weit bekannt, zu elf nicht-öffentlichen Treffen und Diskussionsveranstaltungen von Correctiv-Journalisten mit Vertretern der Bundesregierung. Worüber bei den Treffen gesprochen wurde, hüllt sich die Bundesregierung in Schweigen.

Correctiv wusste längst Bescheid

Eigene Recherchen von Nius haben ergeben, dass Correctiv schon die längste Zeit von dem sogenannten „Geheimtreffen“ informiert war. Demnach hatte der von der Plattform unter falschem Namen eingeschleuste Mitarbeiter über das Reservierungsportal booking.com schon am 16. Oktober in dem Gasthaus am Lehnitzssee eingecheckt, schreibt Nius. Zwei Wochen, bevor einer der Gastgeber, Gernot Mörig, eine Einladung verschickte, in der erstmals der Name des Gastreferenten Martin Sellner fiel.

Genug Zeit, um Überwachungskameras und eventuell „Wanzen“ zu installieren und die Örtlichkeit auszukundschaften. Doch woher konnte Correctiv von dem Treffen wissen, noch bevor Einladungen verschickt wurden? Laut dem Portal Tichys Einblick soll der deutsche Verfassungsschutz über alles Bescheid gewusst haben. Und der Bundesverfassungsschutz ist bekanntlich SPD-Innenministerin Nancy Faeser unterstellt.

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