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Aktuelle Sonntagsfrage von „Unique Research“ für Heute und Puls 24/ATV  (Schwankungsbreite ±2,5 Prozent, Befragungszeitraum 22. bis 29. November).

30. November 2023 / 09:39 Uhr

Hammer-Umfrage: FPÖ verdoppelt sich, Kopf-an-Kopf-Rennen um abgeschlagenen Platz 2

Die Tageszeitung heute titelt: „Das Match um Österreich“.

Unangefochten auf Platz 1 in der Wählergunst

Aber das „Match“ findet nur um Platz 2 statt, denn die SPÖ unter Andreas Babler und die Kanzlerpartei ÖVP kommen nach der neuesten Wahl-Umfrage von „Unique Research“ beide auf 22 Prozent Wählerzustimmung.

Platz eins ist seit vielen Monaten unumstritten, da findet kein „Match“ mehr statt: Ende November sagten 32 Prozent der Österreicher, dass sie der FPÖ vertrauen und ihr ihre Stimmen geben wollten. Damit würde sich die FPÖ zum Wahlergebnis der letzten Nationalratswahl 2019 an Stimmen verdoppeln.

Niederlage für ÖVP

Auch die ÖVP würde, wären am kommenden Sonntag Nationalratswahlen, ein außergewöhnliches Ergebnis einfahren, aber im negativen Sinne. Kam sie 2019 noch auf 37,5 Prozent der Stimmen, würde sie jetzt mehr als 40 Prozent der Stimmen einbüßen.

Bei der SPÖ ist das im Juni vom neuen Parteichef Andreas Babler angekündigte „Comeback der Sozialdemokratie hier und heute“ vollkommen ausgeblieben. Magere 0,8 Prozentpunkte würde er im Vergleich zu seiner ungeliebten Vorgängerin Pamela Rendi-Wagner gewinnen.

Österreicher wenden sich von grüner Verbotspartei ab

Den Grünen würden die Österreicher für ihre Politik in der Bundesregierung eine schallende Ohrfeige verpassen: Sie kämen nur noch auf neun Prozent der Stimmen – ein Absturz zu den 13,9 Prozent bei der vergangenen Nationalratswahl.

Auch die gesellschaftspolitisch genauso linken Neos sind keine Alternative: Sie bleiben bei neun Prozent einstellig, könnten damit aber zumindest 0,9 Prozentpunkte zulegen.

Radikalisierung auf linker Seite

Nachdem sich Rote und Grüne trotz gegenteiliger Rhetorik immer mehr zum Steigbügelhalter der Globalisten entwickeln, wenden sich eingefleischte Linke offen den Kommunisten zu. Nach fast 70 Jahren, damals noch unter dem Schutz der russischen Besatzungsmacht, könnten sie wieder den Einzug ins Parlament schaffen, mit knappen fünf Prozent, aber doch.

Kanzler-Frage: Kickl führt mit großem Abstand

Als künftigen Bundeskanzler wünschen sich die Österreicher mehrheitlich FPÖ-Chef Herbert Kickl. Er liegt schon vier Prozentpunkte vor Amtsinhaber Karl Nehammer (ÖVP) und stabile zwölf Prozent vor Babler. Eine Sensation für Kickl, der keinen Amtsbonus vorweisen kann.

Ein „Match“ liefern sich Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Werner Kogler von den regierenden Grünen: Beide kommen auf elf bzw. zehn Prozent, Meinl-Reisiger knapp, aber doch vor Kogler. Damit liegt der grüne Vizekanzler nur an fünfter Stelle – eine Blamage für die Grünen.

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