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Chinas Staatspräsident Xi Jinping hatte zwar das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet, aber ihm sind preiswerte Energie und der Lebensstandard der Chinesen wichtiger.

13. August 2023 / 09:58 Uhr

Schwerer Schlag gegen Klimareligion: China kehrt Pariser Klimaabkommen den Rücken

China hat sich bisher nie an das Pariser Klimaabkommen gehalten, das Präsident Xi Jinping 2015 unterzeichnet und sich damit verpflichtet hatte, die Kohlenstoffemissionen spätestens nach 2030 zu reduzieren.

Erneuerbare Energien erst, wenn ausgereift

Peking hatte wiederholt erklärt, dass es nicht die Absicht habe, der westlichen Forderung nach den radikalen Klimaforderungen nachzukommen, nämlich den CO₂-Ausstoß bei der Herstellung von Waren und anderen Prozessen auf null zu reduzieren. Erst im Oktober 2022 hatte Xi festgehalten, dass China die Kohlekraftwerke nicht aufgeben werde, bevor erneuerbare Energien fossile Brennstoffe ersetzen könnten.

Diese Substitution wird jedoch nicht stattfinden, da fossile Brennstoffe im Wesentlichen mehr Energie als erneuerbare erzeugen. Die kommunistische Führung hat daher im vergangenen Jahr den Bau von Dutzenden von Kohlekraftwerken genehmigt.

Peking verbittet sich Einmischung

Die Washington Post berichtet über die aktuelle Rede Xis zum Abschluss der dreitägigen Gespräche zwischen dem sogenannten „Klimabeauftragten“ des US-Außenministeriums, John Kerry, und seinen chinesischen Amtskollegen.

Xi sagte, dass China seine Verpflichtungen in Klimafragen weiter zu erfüllen gedenkt, doch das Tempo seiner Klimapolitik will die Volksrepublik ohne Einmischung von außen festlegen. Preiswerte Energie und der Lebensstandard der Chinesen sind Peking wichtiger.

Schwerer Schlag gegen Klimareligion

Die klaren Signale aus China – die Washington Post nennt sie „einen Bruch des Pariser Klimaabkommens“ – sind eine bewusste Ohrfeige für die Vereinigten Staaten und die Klimareligion.

Xis Feststellung kommt nämlich gerade zu der Zeit, wo in den USA der republikanische Abgeordnete Chip Roy aus Texas einen Gesetzesentwurf eingebracht hat, wonach das „Büro für Klimawandel“ von Kerry „entfinanziert“ werden soll, mit einem Wort: der Geldhahn zugedreht werden soll für eine weltweite Politik der hysterischen Klimareligion, die den Wohlstand der Menschen kosten wird. Der Gesetzesentwurf wird von mehr als zwei Dutzend weiteren Republikanern im Repräsentantenhaus unterstützt.

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