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Werner Kogler / Karl Nehammer

Nehammer und Kogler brachten die heimische Wirtschaft mit Corona-Lockdowns und einem Wirtschaftskrieg gegen Russland auf die Verliererstraße.

10. August 2023 / 12:49 Uhr

Schwarz-grüne Bundesregierung schickt unsere Wirtschaft auf Talfahrt

Keine guten Aussichten für unsere Wirtschaft prognostiziert der neueste Konjunkturbericht des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO). Nach einer Phase der Stagnation ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2023 gesunken. Auch der Arbeitsmarkt ist von der Flaute betroffen. FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl kritisiert die schwarz-grüne Regierungspolitik scharf.

Mangelnde Nachfrage

Laut WIFO-Schnellschätzung sank Österreichs Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2023, nachdem sie zuvor seit Mitte 2022 stagniert hatte. Für das dritte Quartal deuten Frühindikatoren auf einen erneuten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) hin. Konjunkturdämpfend wirkten sich insbesondere Rückgänge der Bruttowertschöpfung in Dienstleistungsbereichen, im Bauwesen und der Industrie aus. „Der Mangel an Nachfrage ist mittlerweile das wichtigste Produktionshindernis“ stellt der Autor des Berichts, Christian Glocker, dazu fest.

Trübe Aussichten

Anhand der Wirtschaftsindikatoren geht das Institut von einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaft aus. Neben den kurzfristigen seien auch die mittelfristigen Aussichten trüb. Zumal mit einem erheblichen Verlust preislicher Wettbewerbsfähigkeit zu rechnen sei, der die Exportwirtschaft belasten werde, ist im Konjunkturbericht zu lesen.

Auch Arbeitsmarkt betroffen

Die Konjunkturschwäche schlägt sich mittlerweile verstärkt auf dem Arbeitsmarkt nieder. Demnach stieg die Arbeitslosigkeit zuletzt weiter an, während die Zahl der offenen Stellen abnahm und der Beschäftigungsaufbau weitgehend zum Stillstand gekommen ist. Im Juli 2023 lag die Zahl der unselbstständig aktiven Beschäftigten nach einer vorläufigen Schätzung nur noch um 29.000 über dem Vorjahresniveau. Ende Juli waren zudem rund 15.000 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Vorjahr, was einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent entspricht.

Kickl: Österreichs Interessen zuerst

„ÖVP und Grüne fahren mit ihrer völlig verfehlten und nicht auf die Interessen unseres Landes und der eigenen Bevölkerung fokussierten Politik die Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und den Wohlstand in Österreich an die Wand“ kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl das Totalversagen der Bundesregierung in einer Aussendung.

Die gestern, Mittwoch, veröffentlichten Zahlen zu den Firmen- und Privatinsolvenzen sowie die aktuellen WIFO-Daten würden ganz klar aufzeigen, dass die Regierung die Österreicher bei der – großteils hausgemachten – Teuerung im Stich lasse. Die Standortpolitik der Regierung sei für Kickl darauf ausgelegt, den Betrieben in Österreich auf den verschiedensten Ebenen das Wirtschaften und damit das Halten von Arbeitsplätzen zu erschweren. Stattdessen sollten die beiden Regierungsparteien die Interessen der eigenen Bevölkerung und der eigenen Wirtschaft an erste Stelle reihen – „und nicht jene von irgendwelchen Eliten“.

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